Innensenator

Henkel will Hooligan-Demo in Berlin verbieten

Berlins Innensenator Frank Henkel will Hooligan-Krawalle wie in Köln verhindern. Die Versammlungsbehörde solle ein Verbot intensiv prüfen. In Hamburg ist eine Untersagung indes nicht mehr nötig.
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Berlins Innensenator Frank Henkel will Demonstrationen von Hooligans in der Hauptstadt verhindern. Quelle: dpa

Berlins Innensenator Frank Henkel will Demonstrationen von Hooligans in der Hauptstadt verhindern.

(Foto: dpa)

BerlinNach den Hooligan-Krawallen in Köln will Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) eine ähnliche Demonstration in der Hauptstadt verhindern. „Wir werden jedenfalls alles tun, um zu einem Verbot zu kommen“, sagte er am Donnerstag im ZDF-„Morgenmagazin“. Die Versammlungsbehörde solle intensiv prüfen, ob ein Verbot möglich sei. „Ich möchte vor allem solche Bilder wie in Köln nicht noch einmal erleben.“

Eine für Mitte November angekündigte Demonstration von Hooligans in Hamburg findet nach Polizeiangaben nicht statt. „Der Anmelder hat die Versammlung abgesagt“, sagte Polizeisprecher Andreas Schöpflin am Donnerstag der dpa. Eine Begründung sei nicht genannt worden. Die Demonstration unter dem Motto „Europa gegen den Terror des Islamischen Staates“ war von einer Privatperson angemeldet worden.

4.500 Teilnehmer: Hooligan-Demo eskaliert

Die rechte Hooligan-Szene will auch in Berlin gegen Islamisten auf die Straße gehen. Laut Behörden wurde für den 15. November eine Kundgebung mit rund 1000 Teilnehmern am Brandenburger Tor angemeldet. In sozialen Medien verabreden sich laut Henkel jedoch deutlich mehr Teilnehmer für das Treffen.

Im Zentrum von Köln hatte es am Wochenende bei einer Demonstration von rund 4800 Hooligans, Neonazis und Rechtsextremisten Straßenschlachten mit der Polizei gegeben. Dabei wurden 49 Beamte verletzt.

  • dpa
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5 Kommentare zu "Innensenator: Henkel will Hooligan-Demo in Berlin verbieten"

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  • @ Bernhard Ramseyer „....Lösungen suchen und sich dann vielleicht äussern..“

    Was haben Sie denn, er hat doch eine Lösung gefunden und sich dazu geäußert. Daß er mit dieser „Lösung“ lediglich die Wirkung und nicht die Ursache „bekämpft“, ist in D mittlerweile politischer Standart, man verteufelt die, die auf die Ursachen hinweisen und dagegen aufbegehren. Das, was er anstrebt, widerspricht jedem demokratischen Verhalten, nur hat er in diesem Punkt reichlich Vorbilder, von jenen, die sich für Demokraten hielten, nicht nur in Europa.

  • „Ich möchte vor allem solche Bilder wie in Köln nicht noch einmal erleben.“

    Er möchte solche Bilder nicht mehr erleben. Spruch eines aufgeblasenenen Lokalpolitikers. Keine einfältigen Sprüche machen, sondern sich an Beschäftigungs- oder Rückführungsprogramme von Islamisten machen.
    Sonst werden in Zukunft keine Hooligans diese Aktionen durchführen. Warum kann man sich als Lokalpolitiker nicht erst mal auf den A*sch setzen, Lösungen suchen und sich dann vielleicht äussern?

    Naiv, "möchte nicht noch einmal " ...

  • Solange die Linksradikalen sogar einen Feiertag für Ausschreitungen und Krawalle haben. Wo bleibt denn hier die Deeskalationstheorie?

  • Aber sicher doch, je mehr Versammlungsverbote ausgesprochen werden - in einem europäischen Land, das sich "Demokratie" schimpft -, um so größer wird sich der Frust derer entladen, die hier nicht ernst genommen werden, ..... und die sich schon anderweitig zu ihrem Recht verhelfen werden. Da bleibt kein Auge trocken!

  • Ob das verhindert wrden kann, da hbe ich meine Zweifel.
    Ich glaube vielmehr, dass wir sehr unruhigen Zeiten entgegen gehen.

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