Integrationsgipfel
Kaffeekränzchen versus konkrete Schritte

Beim fünften Integrationsgipfel im Kanzleramt geht es um Sprachförderung und Migranten im öffentlichen Dienst. Die Opposition zeigt sich skeptisch.
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BerlinPolitik, Betroffene und Sozialverbände wollen mit konkreten Zielen und einem Zeitplan die Integration von Zuwanderern und ihren Kindern verbessern. Im Mittelpunkt des fünften Integrationsgipfels bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin steht an diesem Dienstag ein „Nationaler Aktionsplan“. Zentrale Themen sind die Sprachförderung sowie eine stärkere Einbindung von Migranten im öffentlichen Dienst und den Medien.

Die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer (CDU) erwartet große Fortschritte. Opposition und Verbände sind aber kritisch. Statt immer neuer Konzepte seien endlich konkrete Schritte nötig, mahnten sie. Zu dem Treffen im Kanzleramt, das am Mittag begann, wurden rund 120 Teilnehmer erwartet. Im Juli 2006 hatte Kanzlerin Merkel das Thema Integration zur Chefsache gemacht und zum ersten Gipfel eingeladen. In Deutschland leben rund 16 Millionen Zuwanderer und ihre Kinder.

Massive Kritik kam von Grünen und Linken: Der Sprecher für Migrations- und Integrationspolitik der Grünen-Fraktion, Memet Kilic, sprach von einem „symbolischen Kaffeekränzchen“. Er verlangte niedrigere Hürden für Einbürgerungen und eine Ausweitung des Kommunalwahlrechts auf Nicht-EU-Bürger. Die Linken-Vorstandsmitglieder Ali Al Dailami und Katina Schubert forderten umfassende Reformen des Staatsangehörigkeitsrechts und des Wahlrechts sowie einen Aktionsplan gegen Rassismus.

Böhmer sagte dagegen dem Fernsehsender Phoenix: „Der Aktionsplan enthält sehr konkrete, verbindliche Zielsetzungen, Maßnahmen und Zeiträume.“ Beispiel sei das Gesetz zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Bildungsabschlüssen, das im April in Kraft tritt. Die doppelte Staatsbürgerschaft lehnt Böhmer weiter ab. In der ARD sprach sie von einer Vorbildfunktion des öffentlichen Dienstes. Gebraucht würden Polizisten, Lehrer und Erzieher mit Migrationshintergrund.

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Zuwanderung kommt nur langsam voran

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  • Teil II

    Was glauben usnere deutschhassenden Politiker, wi lange das noch gut geht?
    Und das hat nichts mit rechts zu tun.
    Die Nazikeule sollen diese Typen in Berlin mal endlich zur Seite legen
    Wann werden denn die ersten Gehettos für Deutsche eingerichtet? Denn das wird eines Tages ganz sicher kommen.
    Deutschland schafft sich ab und zwar auf ganzer Linie

  • Unsere derzeitgen Politiker quer durch alle Parteien, sind nur noch Kriminelle und von einem Deutschhass, der erschreckt.
    Hier kann jeder alles werden, da braucht es keine Quoten, keine Anzeigenkampagnen von Steuerzahler-Kosten.
    Man muß nur erst einmal ordentlich in die Schule gehen, da fängt es an.
    Gestern Abend im TV konnte man es sehen, dass bei einer Befragung sehr viele der polit. Lieblinksklientel, die sich in ihren Ghettos eingerichtet haben, gar nicht wollen und sehr viele sogar sagten, nein Polizei usw. das müssen die Deutschen machen, nicht Zuwanderer.
    In den USA ist es selbstverständlich, dass Zuwanderer, die sich integrieren, auch irgendwann Polizist werden, Soldat etc. ohne so einen Heckmeck wie hier betrieben wird. Man muß ja nur sehen, wie viele Italoamerikanter bei der Polizei sind in den USA
    Unser Land soll halt mit Gewalt türkisch/islamisch werden, das wollen offenbar nicht nur die Grünen, die wollen es ja schon lange, sondern das will jetzt offenbar auch verstärkt die CDU.
    Deutsche sind längst Bürger 2. Klasse
    Immer mehr Moslems kommen in die Parteien und eines Tages haben sie halt in den Parteien das Sagen. Wie war das doch mit dieser mosl. Miniterin in Hannover? Als erstes forderte sie dass die Kreuze in den Schulen wegkommen udn so wird es weitergehen.
    in Berlin wurde Relig.-Unterricht abgeschafft und das Uter Beteiligung der CDU.
    Bewerbt Euch mal in der Türkei als Christ in Erdogans Partei, aber hier kommen in eine angeblich chrstliche Partei mehr und mehr Moslems, die uns vorheucheln sie seien integreirt.
    Und wir weichen zurück
    Wir weichen ja inzwischen sogar mit unsren christlichen Gedenktagen zurück. Hier gab es in vielen Kidnergärten keinen St.-Martinsumzug mehr, weil man damit die Muslime beleidigen könnte
    In vielen KITAS und Schulkantinen gibt es kein Schweinefleisch mehr, weil das mal wieder die Mulsime verlangt haben, also auch nicht für deutsche Kinder.
    Zuwanderer die nur verlangen. Das aht es auch noch nie gegeben

  • Ich verstehe die Welt nicht mehr!
    Ich fordere einen Integrationsplan ins Top-Management.
    Zu erst einmal wird meine Mutter in den Beamtenstand "integriert".
    Integration ist die Aufgabe eines jeden Einzelnen. Um eine Sprache zu lernen, muß man doch nicht so einen Hype machen.
    Das schaffen Babys allein durchs zuhören...

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