Deutschland

_

Interessenvertretung: Was Wirtschaftsverbände für EU-Lobbying zahlen

Zwar interessieren sich die EU-Bürger kaum für europäische Themen, wohl aber die deutschen Wirtschaftsverbände. Die Interessenvertreter zeigen immer mehr Präsenz in der Europahauptstadt, um mit ihrer Lobbyarbeit die Europapolitik zu beeinflussen. Dafür nehmen die Verbände kräftig Geld in die Hand – wie ein Blick in das Lobbyregister der EU zeigt.

von Heike AngerBild 2 von 15

Natürlich ist der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) unter Präsident Hans-Peter Keitel als Spitzenorganisation der Industrieunternehmen und industrienahen Dienstleister in Brüssel vertreten. Dort setzt er sich vor allem für mehr "freiheitliche und marktwirtschaftliche Lösungen" ein und kämpft gegen überflüssige Regulierung und Bürokratie. Das ließ sich der BDI im Jahr 2007 zwischen 900.000 und 950.000 Euro kosten. Foto: ap