Internationaler anpassungsdruck
Arbeitgeber: Forderung weckt falsche Hoffnungen

Auf Kritik der Abeitzgeber ist der Vorstoß der IG-Metall-Führung gestoßen, bis zu vier Prozent mehr Geld für die Tarifsrunde 2004 zu fordern.

HB STUTTGART. Die Gewerkschaft wecke falsche Erwartungen bei den Beschäftigten einer Branche, die im dritten Jahr nacheinander mit großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten kämpfe, sagte Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser am Montag in Berlin. Angesichts des internationalen Anpassungsdrucks der Firmen dürfe es keine „Tarifrunde nach alter Väter Sitte“ geben. Nötig sei, die betrieblichen Gestaltungsspielräume zu erweitern.

Auch der Chef des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall, Otmar Zwiebelhofer, zeigt sich von der Gewerkschaftsforderung „sehr enttäuscht“. „Sie passt überhaupt nicht zur anhaltend schlechten wirtschaftlichen Lage“, sagte der Vize-Chef von Gesamtmetall in Stuttgart.

In die letzte Tarifrunde war die IG Metall mit einer Forderung von 6,5 Prozent gegangen, abgeschlossen wurde ein zweistufiges Plus von 4,0 Prozent und 3,1 Prozent.

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