Interner Bericht
Zahl der Hartz-IV-Sanktionen gesunken

Die Bundesagentur für Arbeit bestrafte weniger Hartz-IV-Empfänger als noch vor einem Jahr. In einem internen Bericht heißt es, dem Grundsatz des „Fördern und Fordern“ wird „nicht ausreichend Rechnung getragen“.
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BerlinDie Zahl der verhängten Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger ist einem Medienbericht zufolge zurückgegangen. In der ersten Jahreshälfte verhängte die Bundesagentur für Arbeit (BA) 486.191 Sanktionen gegen Empfänger von Arbeitslosengeld II, wie die Zeitung „Bild“ unter Berufung auf einen Bericht der internen Revision der BA. Dies seien rund 35.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Im Durchschnitt wurde jedem betroffenen Hartz-IV-Empfänger die Leistung demnach um 108,67 Euro gekürzt.

Dem Bericht zufolge dringt die BA auf eine konsequentere Umsetzung von Strafen. Die Prüfung und Verfolgung von Sanktionssachverhalten seien „überwiegend nicht nachvollziehbar“, zitierte das Blatt aus dem Bericht. Dem Grundsatz des „Fördern und Fordern“ werde von den Mitarbeitern in den Jobcentern „nicht ausreichend Rechnung getragen“.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Interner Bericht: Zahl der Hartz-IV-Sanktionen gesunken"

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  • @wanderer

    Wenn Sie keine Ahnung haben, sollten sie hier nicht dummes Zeugs posten!!

    Warum schaffen denn die anderen Parteien, wie die ach so lieben Christen mit ihrer Nächstenliebe Hartz 4 nicht ab?!!!

    Verlogener kann die CDU ja gar nicht sein!! Wo sie doch eh eine Nachfolgepartei der NSDAP ist und vom Großkapital, den Industriellen mittels geraubtem Judengold durch die Nazis anch dem Krieg gepeppelt wurde.

    Einfach mal mehr ARTE schauen. Dann kommen auch solche dämlichen Kommentare nicht zustande :)

  • DAS hb STROTZT WIEDER EINMAL NUR SO VOR UNSERIÖSITÄT!!

    Schämen die Journalisten sich nicht?!!

    Die Sanktionen sind deshalb zurück gegangen, weil die Menschen in Hartz 4 sich gottseidank endlich mal wehren!! Und die Mitarbeiter in den Jobcentern auch nicht als Rassisten gelten wollen. Denn schliesslich plündern diese ihre Mitmenschen wie einst bei den NAZIS! Es wird KEINER GEZWUNGEN DORT ZU ARBEITEN!

  • Erstaunlich, dass sich das 'Handelsblatt' hierbei auf die 'Bild' bezieht - reicht das Budget für eigene Recherche denn nicht aus? Ironie beiseite - laut Urteil von 2010 sind Sanktionen vom Existenzminimum grundgesetzwidrig. Es ist äußerst bedenklich, dass die BA wiederum zu Pfeife und Trommel greift und Urteile vom BVerfG sowie BSG so gekonnt ignoriert! Laut Urteil vom letzten Jahr sind auch Sanktionen von Asylbewerbern nicht mit dem Grundgesetz vereinbar - wie oft muss die UN Deutschland denn noch abmahnen, die Menschenrechte einzuhalten?

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