Investition
Koch: Magna lässt 500 Mio. fließen

Der Opel-Investor Magna will nach Angaben von Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) innerhalb von fünf Jahren rund 500 Mio. Euro "ohne irgendeine Form von Sicherheit" in Opel investieren. Im Gegenzug würden in den deutschen Werken "etwas mehr als 2 000 Arbeitsplätze" gestrichen.

HB FRANKFURT. Dies erklärte Koch der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Es seien "nach Auffassung der neuen Eigner" aber keine Entlassungen notwendig. Bei Opel sind an den Standorten Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und Kaiserslautern insgesamt rund 26 000 Mitarbeiter beschäftigt.

Der für Opel vorgesehene Treuhandvertrag, der eine Loslösung vom bisherigen Mutterkonzern General Motors (GM) ermöglicht, wird laut Koch sofort wirksam, sobald die Haushaltsaussschüsse der Landtage in Hessen und Nordrhein-Westfalen am Sonntag zugestimmt hätten. Ab Dienstag würde Opel dann von Magna und mit Hilfe eines staatlichen Überbrückungskredits finanziert. Derzeit würde Opel pro Tag drei Mio. Euro an Verlust erwirtschaften. "Das muss so schnell wie möglich aufhören", betonte Koch und forderte das Opel - Management auf, mit der Restrukturierung des Unternehmens sofort zu beginnen.

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