Investitionen steigen
Kommunen lassen von Sparkurs ab

Deutsche Städte und Gemeinden leben weiter über ihre Verhältnisse. Eine Studie des Statistische Bundesamts zeigt, dass die Kommunen wieder mehr Schulden machen und kräftig investieren. Ganz vorne in der Liste: NRW.
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DüsseldorfIn vielen Rathäusern sitzt das Geld wieder locker. Allein die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen gaben im ersten Halbjahr knapp 1,2 Milliarden Euro mehr aus, als sie einnahmen. Auf Platz zwei der Schuldenlisten landete Rheinland-Pfalz (365 Millionen), gefolgt von Hessen (299 Millionen Euro). Dies berichtet das Handelsblatt (Mittwochausgabe) unter Verweis auf eine Sonderauswertung des Statistischen Bundesamts zu den Kernhaushalten der Kommunen. Lediglich in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen nahmen die Kommunen im ersten Halbjahr mehr ein, als sie ausgaben.

Von Januar bis Juni schnellten vor allem die kommunalen Investitionen in die Höhe: Bundesweit wurden 16,8 Prozent mehr investiert. Den größten Zuwachs von 85 Prozent gab es in Mecklenburg-Vorpommern, gefolgt von NRW mit 31 Prozent. Lediglich in Schleswig-Holstein investierten die Kommunen weniger als im Vorjahreszeitraum.

Kommentare zu " Investitionen steigen: Kommunen lassen von Sparkurs ab"

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  • Vernunft vorbei. Weiter Schulden anhäufen für künftige Generationen...Wunderbar. Die Legislaturperiode wird man schon überstehen, dann sind die Rentenansprüche gesichert und unsere Kinder dürfen umzingelt von arbeitslosen Asylanten den Schuldenberg abarbeiten. Politiker scheinen heuchlerisch, egoistisch und rückgratlos.

  • Leider hat bzw. merkt der Bürger davon nichts. Also kann man nur vermuten, das Geld nehmen die Politiker für sich selbst.

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