IS-Unterstützer
Bundesweite Razzien gegen Salafisten

Verdacht auf Vorbereitung einer „schweren staatsgefährdenden Gewalttat“: Die Polizei hat sieben Salafisten-Wohnungen durchsucht. Der Schwerpunkt der Razzien lag im Süden des Landes.
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MünchenBei einer bundesweiten Razzia sind am Mittwoch die Wohnungen von sieben Salafisten durchsucht worden. Diese sollen die extremistische Organisation Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak unterstützt haben, teilten der bayerische Innenminister Joachim Herrmann und der bayerische Justizminister Winfried Bausback (beide CSU) am Dienstag in München mit. Es bestehe der Verdacht auf Vorbereitung einer „schweren staatsgefährdenden Gewalttat“.

Schwerpunkt der Aktion war demnach Mittelfranken. In Bayern seien die Wohnungen von fünf Beschuldigten betroffen gewesen, zudem seien in Niedersachen und Nordrhein-Westfalen drei weitere Wohnungen durchsucht worden. 50 Ermittler hätten bei den Razzien zahlreiche Beweismittel wie Computer, Festplatten, CDs und USB-Sticks sichergestellt. Die Beschuldigten seien zwischen 23 und 36 Jahre alt.

Hintergrund der groß angelegten Durchsuchungen sind den Angaben zufolge Hinweise der Ermittlungsbehörden, dass ein aus Benefizveranstaltungen finanzierter Krankenwagen von Deutschland nach Syrien gebracht und dort zu einer Art militärischem Mannschaftswagen mit montierter halbautomatischer Schusswaffe umgebaut wurde. Zudem sollen demnach mit Unterstützung der Beschuldigten weitere geländegängige Fahrzeuge für IS-Terroristen nach Syrien geliefert worden sein.

Salafisten legen die Scharia – das islamische Recht – extrem konservativ aus und stellen den Koran über alle weltlichen Gesetze.

Herrmann sagte, den gefährlichen Unterstützer-Netzwerken der Salafisten in Deutschland müsse das Handwerk gelegt werden. „Wir sehen nicht tatenlos zu, dass die Todesschwadronen der Terrororganisation 'Islamischer Staat' in Syrien und Irak Unterstützung aus Deutschland erhalten“, fügte der CSU-Politiker hinzu.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " IS-Unterstützer: Bundesweite Razzien gegen Salafisten"

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  • Seit wann darf man in Deutschland gegen den Islam ermitteln? Haben die Herren Gauck, Wulff und Fr. Käßmann schon protestiert? Wo bleibt der Aufschrei derjenigen, die Mord usw. als Kulturbereicherung empfinden?

  • Nur Razzien genügen nicht sondern es muß auch zwingend ausgewiesen werden, ob mit oder ohne dt. Paß, die Staatsbürgerschaft wird aberkannt und auf gehts.

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