Islamisten in Deutschland

Verfassungsschützer befürchten Aufschaukeln der Gewalt

Die jüngsten Hooligan-Krawalle zeigen es deutlich: Der Konflikt um die Terrormiliz „Islamischer Staat“ führt auch in Deutschland zu Konfrontationen. Diese könnten weiterhin zunehmen, warnt der Verfassungsschutz.
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Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, warnt vor weiteren Ausschreitungen. Quelle: dpa

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, warnt vor weiteren Ausschreitungen.

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BerlinDer Verfassungsschutz warnt auch angesichts der Krawalle von Hooligans und Rechtsextremisten in Köln vor einer Eskalation der Gewalt bei Protesten gegen Islamisten. „Es besteht Anlass zur Sorge, dass sich die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Extremisten auf unseren Straßen weiter aufschaukeln“, sagte der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, in Berlin.

„Der Konflikt in Syrien und dem Irak spiegelt sich auch in Deutschland wider“, ergänzte er. Derzeit würden sich in Deutschland lebende und besonders gewaltbereite Tschetschenen verstärkt zum Salafismus hinwenden. Mit der weiterhin stark zunehmenden Zahl von Salafisten in Deutschland erhöhe sich auch das Rekrutierungspotenzial für den Dschihad, den sogenannten Heiligen Krieg.

Radikale Salafisten lehnen westliche Demokratien ab und sehen eine „islamische Ordnung“ mit islamischer Rechtsprechung (Scharia) als einzig legitime Staats- und Gesellschaftsform an.

In Köln hatte es am Sonntag bei einer Demonstration von rund 4800 Hooligans und Neonazis unter dem Motto „Hooligans gegen Salafisten“ Straßenschlachten mit der Polizei gegeben. Dabei wurden 49 Beamte verletzt, gegen knapp 60 Verdächtige ermittelt die Staatsanwaltschaft unter anderem wegen Körperverletzung und Landfriedensbruch.

Der Bundesnachrichtendienst (BND) sieht gravierende Folgen des andauernden politischen und sicherheitspolitischen Vakuums im Irak für den internationalen Kampf gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS). Trotz internationaler Luftunterstützung seien die irakischen Sicherheitskräfte nicht in der Lage, den IS flächendeckend zurückzudrängen. Daher gelinge es dem IS durch angepasste Taktik, „ein ausreichendes Maß an Bewegungsfreiheit zu bewahren, um punktuell erfolgreich zu operieren“, heißt es in einer Analyse des deutschen Auslandsgeheimdienstes.

In Syrien werde mit den Kämpfen um die seit Wochen vom IS belagerte Stadt Kobane deutlich, dass die Terrormiliz weiterhin in der Lage sei, Offensivoperationen durchzuführen, heißt es in der BND-Analyse weiter. Und dies, obwohl seine Mobilität durch die Luftangriffe der USA und ihrer Verbündeten aktuell eingeschränkt sei.

Die Streit- und Sicherheitskräfte des syrischen Regimes von Präsident Baschar al-Assad konzentrierten sich wegen begrenzter Ressourcen militärisch auf die urbanen Zentren entlang der Nord-Süd-Achse des Landes einschließlich des Küstengebiets, schreibt der BND. Die Vernachlässigung der dünn besiedelten östlichen Peripherie des Landes habe aber dazu geführt, dass sich der IS dort ohne entscheidende Gegenwehr habe ausbreiten können.

  • dpa
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7 Kommentare zu "Islamisten in Deutschland: Verfassungsschützer befürchten Aufschaukeln der Gewalt"

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  • Ja das stimmt! Ist doch klar zu erkennen, dass diese Bürger Ihre eigene Welt in unserem Staat aufbauen wollen und dabei unsere Grundwerte zerstören. Man denke nur an die Trümmerfrauen, die bei der Aufbauhilfe unseres Landes maßgeblich beteligt waren. Da packt einen die kalte Wut, wenn man sieht, wie Deutschland von solchen integrationsunwillligen Menschen, wieder zerstört wird.

  • Das ist erst der Anfang!!!!!
    Die Saat geht so langsam hier auf. Die Politiker stehen nicht hilflos da und schauen zu, sondern ganz einfach "sie haben Angst" - das wird sich das Volk nicht weiter bieten lassen.......

  • Ausgeträumt
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    Der Traum der Gutmenschen ist ausgeträumt.
    Der Traum von der "Kulturbereicherung" und das der Islam - und somit auch die Islamisten - zu Deutschland gehören.
    Das wird natürlich den Grünlingen nicht gefallen!
    Und wenn sich Kurden und Salafisten mit Macheten, Baseballschlägern, Messern, Eisenstangen bekämpfen, sprechen die Politiker nur "von einer kleinen Rangelei".
    Der Polizei wird "befohlen" nicht dagegen vorzugehen.
    Wenn aber Hooligans und Neonazis auf der Bühne auftreten, muss mit aller Macht des Staates gegen sie vorgegangen werden.
    Wenn die "Antifa", der "Schwarze Block", die "Grüne Jugend" und die "Jusos" ganze Stadtteile in Schutt und Asche legen, Autos abfackeln, Geschäfte plündern und Schaufenster einschmeißen, versteckt sich die Polizei.
    Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.

  • Warum auch redet man seit Jahren die wachsende Problematik mit den einreisenden ausl. Gästen "klein".
    Hier wird meines Erachtens ein Grundfehler begangen: Solange der Einreisende keinen Integrationswillen und -interesse mitbringt, hat der Gastgeber mitnichten eine Integrationspflicht.
    Wenn der Gastgeber einen Einreisenden, motiviert und integrationswillig erlebt, wird er auch von seiner Seite her dessen Integration nicht im Wege stehen. Wenn er aber zahlreiche integrationsUnwillige Gäste erlebt, die zudem noch penetrant fordernd auftreten und dazu noch mit dem Gesetz in Konflikt geraten, dann muß der Gastgeber diese Gäste rauswerfen können, und zwar "auf der Stelle". Wenn man derartige GRUNDRECHTE im Leben der Menschen aufgrund von, sagen wir "political correctness" (vielleicht von der EU her kommend) außer Kraft setzen will, (ein weiteres Grundrecht wäre beispielsweise das Recht auf Selbstverteidigung), dann wird das zu innerer Aufruhr im Volk führen. Kein Politiker wundere sich darüber, und ich glaube, das tut auch niemand wirklich.
    Es läuft jetzt etwas an, was auch schnell zu politischen Maßnahmen führen muß, damit die innere Aufruhr in Deutschland bzw. Europa nicht zu groß wird. Diese jetzt angeblich "neue rechte Gefahr" läßt sich nur wirksam bannen, wenn Politik auch den wahren GRUND dafür angehen wird. Die "rechte Kraft" kann nämlich (generell) eine Selbstverleugnung des eigenen Volkes nicht ertragen. Wir haben etwas zustande gebracht in Deutschland, schon in der Vergangenheit als auch gegenwärtig. Ein Stolz darauf ist nicht nur normal, sondern auch höchst gesund. Zuwenig oder zuviel des Stolzes wiederum ist ungesund.
    Und die Gefahr eines wie auch immer "verordneten Zuwenigs", eine Art aufkommender Selbstverleugnung, eine scheinbare Gefahr drohenden Verrats an sich selbst, diese Gefahr sehen jetzt immer mehr Menschen in Deutschland kommen. Man fühlt sich offensichtlich nicht mehr recht vertreten und sieht sich zu außergewöhnlichen Schritten gezwungen.

  • Herr Hamacher,
    das sehe ich änlich
    Ich sage ja schon eine ganze Weile, auch der dümmse deutsche Michl wacht eines Tages auf.
    Und usnre Politik hat es jahrelang zu doll getrieben.
    Wir haben doch seit vielen eine ganze Gruppe türk. und sonstiger arab. Mitbürger hier, die sich gar nicht integrieren wollen, die unsre westlichen freiheitlichen Werte ablehnen.
    Abr anstatt sie abzuschieben, hat man ihnen den deutschen Paß noch hinterher geschmissen

  • JA !

    ATLANTIK LASS UNS NACH 60 JAHREN IN RUHE.

    Dreckspack.

  • Oh ja, die Sache schaukelt sich auf, langsam aber sicher geht unseren Politikern der Ar*** auf Grundeis. Es werden neue Parteiformate entstehen, die den Relativierern und Deutschlandhassern in Berlin zeigen werden, wo der Barthel den Most zapft. Das wird ein elendiges Heulen und Zähneknirschen geben - und möglicherweise werden einige von den Berliner Vollversagern für ihre Politik zur Rechenschaft gezogen!

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