„Jahressteuergesetz light“
Kabinett will Bürokratiekosten abbauen

Nach dem Scheitern des ersten Jahressteuergesetzes wagt die Regierung heute den nächsten Anlauf. So sollen die Aufbewahrungsfristen für Unternehmen verkürzt werden. Die Chancen für das Gesetz sind mittlerweile gestiegen.
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BerlinDie Bundesregierung will an diesem Mittwoch ein zweites „Jahressteuergesetz light“ beschließen. Nach dem Gesetzentwurf, der dem Handelsblatt (Dienstagausgabe) vorliegt, sollen die Aufbewahrungsfristen für Unternehmen von heute zehn auf maximal acht Jahre verkürzt und so Bürokratielasten abgebaut werden.

Nach dem Scheitern des ersten Jahressteuergesetzes Ende 2012 im Bundesrat hatte die Regierung zunächst nur notwendige Rechtsänderungen auf den Weg gebracht. Nachdem SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sich für kürzere Aufbewahrungsfristen ausgesprochen hatte, wagt die Koalition jetzt einen neuen Anlauf.

Donata Riedel ist Handelsblatt-Korrespondentin in Berlin.
Donata Riedel
Handelsblatt / Korrespondentin

Kommentare zu " „Jahressteuergesetz light“: Kabinett will Bürokratiekosten abbauen"

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  • Wo bleibt der Bürokratieabbau auf EU- und Bundes-Ebene? Warum wird der nächste deutsche Bundestag massiv aufgebläht? Das ist wieder nur eine Nebelkerze.

  • ich kann die ganze blase einfach nicht mehr sehen (incl. spd und grün) !

  • Alle Jahre wieder vor den Wahlen... es ist wie Weihnachten. Und nach den Wahlen ist ALLES vergessen.

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