Jamaika CSU muss verlässlicher Sondierungspartner bleiben

Die innerparteiliche Debatte der CSU um den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer lässt mögliche Koalitionspartner an der Zuverlässigkeit der Partei zweifeln. Die Grünen fordern nun Klarheit bei den Personalien.
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„Zunächst einmal muss die CSU für sich klären, wie sie mit den Personalien weiter umgeht.“ Quelle: dpa
Simone Peter, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen

„Zunächst einmal muss die CSU für sich klären, wie sie mit den Personalien weiter umgeht.“

(Foto: dpa)

BerlinDie Grünen dringen angesichts der Debatte über den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer auf die Zuverlässigkeit der CSU bei den Gesprächen über eine Jamaika-Koalition. „Ich gehe davon aus, dass die CSU einen Weg findet, der sie als verlässlicher Partner durch die Sondierungen, auch durch mögliche Koalitionsverhandlungen führt“, sagte Parteichefin Simone Peter am Montag in Berlin. „Zunächst einmal muss die CSU für sich klären, wie sie mit den Personalien weiter umgeht.“ Die Junge Union in Bayern hatte am Wochenende als erstes Parteigremium eine Neuaufstellung in der CSU-Führung gefordert.

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter sagte, bislang hätten die CSU-internen Streitigkeiten die Sondierungen nicht erschwert. „Wie das weitergeht, das wird man sehen. Aber das ist erst mal eine Aufgabe, die die CSU lösen muss.“ Parteichef Cem Özdemir betonte, für die Grünen bleibe Seehofer Ansprechpartner bei den Sondierungen. „Ich habe Herrn Seehofer als einen Gesprächspartner erlebt, der lösungsorientiert in die Sache reingeht. Und das hoffe ich auch von allen anderen.“

  • rtr
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3 Kommentare zu "Jamaika: CSU muss verlässlicher Sondierungspartner bleiben"

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  • Darum sollten sich mal Grüne und Sozis kümmern.

    Die haben das auch mit Schröder, Schily & Fischer mit der doplleten Staatsangehörigkeit und demn Doppelpass verschlimmbessert.

  • Und was sonst noch so los ist:

    http://www.politikversagen.net/

  • Dieser Multikultipartei dürfen wir zukünftig dankbar sein.

    6.11.17
    „Sprachschwierigkeiten, schlimmste soziale Verhältnisse“
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