Jamaika-Pläne
Lindner will Putin wieder an den G7-Tisch holen

Der FDP-Vorsitzende Lindner will Russlands Präsidenten Putin wieder an den Tisch der G7 holen. Es sei besser, mit ihm statt über ihn zu sprechen. Zugleich stellt er Forderungen für die Koalitionsverhandlungen.
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BerlinDer FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat sich dafür ausgesprochen, den Dialog mit Russland zu intensivieren und Präsident Wladimir Putin wieder an den Tisch der G7 zu bitten. Es sei besser, mit ihm statt über ihn zu sprechen, sagte Lindner in einem Interview der österreichischen Zeitung „Die Presse“ (Donnerstagausgabe).

„Es fehlt an der Bereitschaft, im Zweifel die Sanktionen zu verschärfen, wenn es keine Veränderung der aggressiven, autoritären, imperialen Politik des Kreml gibt. Es fehlt aber auch an Dialogbereitschaft“, sagte Lindner. Und man könne nicht alles nur von der Krim abhängig machen. „Der Völkerrechtsbruch kann nicht akzeptiert werden. Aber das ist der schwerste Konflikt, und dort wird es als letztes Bewegung geben“, sagte er zur Erklärung seiner früheren Forderung, die Krim als „dauerhaftes Provisorium“ anzuerkennen.

Für Koalitionsverhandlungen in Deutschland habe die FDP „eigene Anliegen und rote Linien“, erklärte Lindner. Wenn die Partei gezwungen wäre, rote Linien zu überschreiten, „dann gehen wir nicht in die Regierung“. Eine rote Linie sei „die Vergemeinschaftung von Schulden in Europa, die Schaffung von neuen Geldtöpfen“. An den Grünen bemängelte Lindner, sie setzten in der Energiepolitik immer noch auf Subventionen, Verbote und Quoten. „Wir wollen die Klimaziele von Paris durch marktwirtschaftlichen Ideenwettbewerb erreichen und nicht durch grüne Planwirtschaft.“

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Jamaika-Pläne: Lindner will Putin wieder an den G7-Tisch holen"

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  • Es geht um die Abschaffung der Bevormundung durch die USA. Siehe auch Iran.
    Ich hoffe, die EU hat Eier.

  • Als bei der letzten Demonstration in Moskau am Geburtstag von Putin , junge Leute sagten, sie kennen nur Putin , dass ist doch keine Demokratie , dachte ich an Merkel . Beide Politiker klammern sich an der Macht und sind sich ähnlich. Natürlich ist Merkel Russisch geprägt worden in der DDR und das geht nicht mehr weg.

    Mit Russland sprechen ist besser als Sanktionen , schliesslich wird die Natur die Amtszeit von Putin und auch Merkel eines Tages begrenzen , die ist stärker als jede Wahl vor allen ehrlicher .

    Aber bevor Lindner sich um Russland kümmert, sollte er aufpassen nicht im Getriebe von Union und den Grünen zerrieben zu werden. Mit Merkel geht man unter wie auch mit den Grünen . Die FDP und die SPD ( hat das noch nicht bemerkt)
    haben oder zahlen noch für diese Dummheit.

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