Jetzt ist die Nominierung offiziell
Kabinett schlägt Weder di Mauro vor

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die Mainzer Wirtschaftswissenschaftlerin Beatrice Weder di Mauro offiziell für den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vorgeschlagen. Regierungssprecher Bèla Anda würdigte die „herausragende wissenschaftliche Reputation“ der Ökonomin und hob ihre große internationale Erfahrung hervor.

HB BERLIN. Die 38-Jährige wird Nachfolgerin von Axel Weber, der Präsident der Bundesbank geworden war. Damit gehört dem Rat der „Fünf Weisen“ erstmals in seiner Geschichte eine Frau an. Die Ernennung Weders erfolgt nach Anhörung des Sachverständigenrats durch den Bundespräsidenten. Ihre Amtszeit läuft bis zum 28. Februar 2008.

Weder di Mauro war von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) vorgeschlagen worden. Ihre Wahl war weitgehend unstrittig. Sie galt seit längerem als Favoritin, nachdem die Bundesregierung Weber zum Nachfolger des über die Hotelkosten-Affäre gestürzten Bundesbank- Chefs Ernst Welteke berufen hatte.

Weder di Mauro lehrt an der Universität Mainz Wirtschaftspolitik sowie internationale Makroökonomie und hat sich auch auf kapitalmarktnahe Themen konzentriert. Die 38-jährige, die einen schweizerischen und einen italienischen Pass besitzt, hat unter anderem in Harvard, bei der Weltbank und beim Internationalen Währungsfonds gearbeitet.

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