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Joachim Gauck: „Freiheit heißt Verantwortung“

Der ehemalige Kandidat für das Bundespräsidentenamt, Joachim Gauck, hat mehr Verantwortung des Einzelnen in der Gesellschaft gefordert. „Freiheit der Erwachsenen hat einen Namen: sie heißt Verantwortung.“, sagte er.

Joachim Gauck war der Kandidat von SPD und Grünen für das Amt des Bundespräsidenten. Quelle: dapd
Joachim Gauck war der Kandidat von SPD und Grünen für das Amt des Bundespräsidenten. Quelle: dapd

SingenDer ehemalige Kandidat für das Bundespräsidentenamt, Joachim Gauck, hat mehr Verantwortung des Einzelnen in der Gesellschaft gefordert. „Freiheit heißt nicht nur frei sein von etwas, sondern auch frei sein zu etwas“, sagte der frühere DDR-Bürgerrechtler am Montag bei einem Wirtschaftsforum in Singen (Landkreis Konstanz). „Freiheit der Erwachsenen hat einen Namen: sie heißt Verantwortung.“ Wenn man sich Freiheit ersehne, sei sie stets makellos, sagte Gauck auch mit Blick auf die Ereignisse des arabischen Frühlings. „Das Glück auf den Gesichtern der Leute kam mir bekannt vor - es erinnerte mich an 1989.“ Die Freiheit, die in einer demokratischen Gesellschaft wie Deutschland dagegen bereits etabliert sei, werde oft nicht mehr als solche wahrgenommen. „Aber sie kriegt nicht nur Runzeln, sie wird auch stark.“ „In diesem reichen und verwöhnten Land, wo es den Menschen so gut geht, ist es manchmal nötig, uns das, was wir errungen haben, noch mal vor Augen zu stellen“, sagte Gauck in seinem Vortrag zum Thema „Freiheit als Verantwortung.“ „Ganz so, als würden wir es neu sehen.“ Gauck war 2010 als Kandidat von SPD und Grünen für das Amt des Bundespräsidenten angetreten und dabei Christian Wulff unterlegen. Zwischen 1990 und 2000 war der heute 72-Jährige Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen.

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  • 20.02.2012, 01:55 UhrAnonymer Benutzer: Lars

    Was für ein unausgegorener, pseudo-intelektueller Gedankenwust........

  • 19.02.2012, 23:56 UhrAnonymer Benutzer: kecke55

    Freiheit entsteht immer da, wo sich Menschen in ein Verhältnis zu anderen begeben. Sie kann zwar auch ein liebenwertes Postulat sein, das man wie Fahne vor sich her trägt. Aber letzlich ist ihr Umfang immer von dem bestimmt, was sich zwischen einer Person und einer anderen an Möglichkeiten, Chancen und Risiken auftut. Dass dies stets von Fall zu Fall in unserer freien westlichen Gesellschaft variiert, scheint Herr Gauck zu vergessen. Er wurde in einem Regime sozialisiert und politisiert, in dem die Verhältnisse weitaus uniformer und daher auch 'einfacher' waren, wie eben in allen banalen Polizeistaaten. Da entsteht ein Freiheitsbegriff, der sich aus der Willkür staatlicher Behörden ergiebt und die Obrigkeit den Kuchen nach der Willfährigkeit ihrer Bürger oder, besser gesagt, Untertanen verteilt, um sie ruhig zu stellen. Dass die Freiheit des Bürgers in westlichen Gesellschaften aber nicht so sehr von staatlichen Apparaten gefährdet ist, sondern vom ungleichen Maß an Freiheit, das das Verhältnis der Bürger zueinander bestimmt, scheint Herr Gauck zu vergessen.

  • 14.02.2012, 14:47 UhrG.N.

    Genau.
    Das war "schön" zu beobachten, als dieser Voßkuhle als Oberheini vom BVG im September 2011 sein ratloses (oder alternativloses?) Urteil in Sachen Rettungsschirm sprach, das die weitere Entmündigung des Bürgers zur Folge hatte!!! Weitere 50 Klagen dagegen bearbeitet der Heini erst gar nicht. Warum auch? Ist doch gedeckt durch die Hochverräter in der Regierung dieses Willkürregimes.

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