Jüdische Extremisten wollen Auflösung der Siedlungen im Gazastreifen verhindern
Israel fürchtet Anschlag auf Al-Aksa-Moschee

Die israelische Regierung warnt vor möglichen Anschlägen rechtsextremer jüdischer Gruppen. Diese wollten die Auflösung der Siedlungen im Gaza-Streifen verhindern, sagte Sicherheitsminister Hanegbi.

HB BERLIN. In Israel wächst offenbar die Gefahr von Attentaten durch extremistische jüdische Gruppen. Sicherheitsminister Zahi Hanegbi warnte in einem Fernsehinterview vor einem möglichen Anschlag auf die Al-Aksa-Moschee in Jerusalem. Damit solle die von Regierungschef Ariel Scharon geplante Auflösung der 21 jüdischen Siedlungen im Gaza-Streifen verhindert werden.

Die israelische Tageszeitung «Haaretz» skizzierte ein Szenario, wonach ein mit Sprengstoff beladenes Flugzeug ohne Pilot oder mit einem Selbstmordattentäter auf moslemische Gläubige auf den Tempelberg gesteuert werden könnte. Die Moschee dort gilt als drittheiligste Glaubensstätte der Moslems.

Erst kürzlich hatte der Inlandsgeheimdienst Schin Beth vor einem Attentat auf Scharon gewarnt.

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