Kabinettsbeschluss
Bundeswehr darf weiter gegen den Terror kämpfen

Der Bundeswehreinsatz in der US-geführten Anti-Terror-Operation „Enduring Freedom“ (OEF) soll nach dem Willen der Regierung um ein weiteres Jahr verlängert werden. Die Truppenstärke der 45 Millionen Euro teuren Verlängerung wird sich allerdings ändern.

HB BERLIN. Das Kabinett beschloss die Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes in seiner Sitzung am Mittwoch in Berlin, verlautete aus Regierungskreisen. Der Bundestag entscheidet darüber am 15. November.

Derzeit beteiligt sich Deutschland mit rund 300 Marinesoldaten im Mittelmeer und am Horn von Afrika an der Mission. Die Bundeswehr stellt ferner bis zu 100 Soldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK) zur Verfügung, die aber nach Angaben des Verteidigungsministeriums seit 2005 unter OEF in Afghanistan nicht zum Einsatz gekommen sind.

Da die Mandatsobergrenze bislang nie ausgeschöpft wurde, soll die mögliche Höchstzahl von 1800 auf 1400 Bundeswehrsoldaten reduziert werden. Die Kosten für die geplante Verlängerung um ein Jahr belaufen sich auf 45 Mill. Euro. Die internationale Operation war nach den Terroranschlägen in den USA am 11. September 2001 gestartet worden.

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