Kabinettsbeschluss
Neue Pässe bald mit Fingerabdrücken

In deutschen Reisepässen soll ab November 2007 der Fingerabdruck des Besitzers gespeichert werden, um einen Missbrauch zu verhindern. Das Bundeskabinett beschloss, die Abdrücke beider Zeigefinger als zweites biometrisches Merkmal im Pass zu hinterlegen.

HB BERLIN. Die Abdrücke sollen eingescannt werden, wenn ein neuer Pass beantragt wird. Bereits seit November 2005 wird auf einem Chip im Passdeckel ein Foto des Besitzers digital gespeichert.

„Die Daten sind gegen unberechtigten Zugriff gesichert und werden nirgendwo anders als im Chip des Passes gespeichert“, erklärte das Bundesinnenministerium nach der Billigung des Gesetzentwurfs durch das Kabinett. Zugriff auf die Daten sollten Polizei, Zoll und die Meldebehörden erhalten. Alle bisher ausgegebenen Pässe blieben bis zum Ende ihrer Laufzeit gültig und müssten nicht mit den biometrischen Merkmalen nachgerüstet werden. Die Passgebühr soll nicht erhöht werden.

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