Kabinettsbeschluss
Verbraucher sollen für Offshore-Windenergie zahlen

Der Ausbau von Offshore-Windparks gilt als zentraler Punkt der Energiewende. Dafür sollen die Verbraucher ab 2013 rund 750 Millionen Euro über einen Aufschlag auf den Strompreis zur Kasse gebeten werden.
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Berlin
Die Verbraucher sollen sich an den Zusatzkosten bei Anschlussproblemen von Windparks in Nord- und Ostsee beteiligen. Das beschloss das Kabinett am Mittwoch in Berlin. Demnach sollen die Bürger Schadenersatzzahlungen für Probleme bei der Netzanbindung über den Strompreis mittragen. Nachdem Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) den Gesetzentwurf zunächst blockiert hatte, waren die Belastungen etwas abgemildert worden. Die Umlage soll nach drei Jahren neu festgelegt werden.

Sie sollen auf 0,25 Cent je Kilowattstunde gedeckelt werden, so dass sie für einen Durchschnittshaushalt nicht mehr als neun Euro pro Jahr betragen können, insgesamt sind das rund 750 Millionen Euro. Zudem sollen die Lasten gleichmäßiger auf private und gewerbliche Stromverbraucher abgewälzt werden. Bis zu einem Jahresverbrauch von einer Million Kilowattstunden muss die volle Haftungsumlage gezahlt werden, erst bei einem höheren Verbrauch sind nur 0,05 Cent je Kilowattstunde zu zahlen.

Außerdem werden Übertragungsnetzbetreiber stärker in Mithaftung genommen, sie müssen sich bei fahrlässigem Verhalten mit bis zu 100 Millionen Euro jährlich an Schadenersatzzahlungen beteiligen. Zudem sollen alle Schadensfälle und die Kostenverteilung öffentlich gemacht werden, um für entsprechende Transparenz zu sorgen.

Bis 2020 sollen Windanlagen mit einer Leistung von bis zu 10 000 Megawatt in Nord- und Ostsee installiert werden, doch das Ziel ist kaum noch zu halten. Dem niederländischen Netzbetreiber Tennet fehlen bis zu 15 Milliarden Euro für den Anschluss von Windparks.

Die Regierung will mit der Gesetzesnovelle von Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Umweltminister Peter Altmaier (CDU) für mehr Planungssicherheit für Investoren und eine Beschleunigung des bisher schleppenden Netzanschlusses sorgen. Beide betonten, dass die Belastungen für die Verbraucher so gering wie möglich gehalten werden sollen und die Umlage im besten Fall gar nicht erhoben werden müsse.

Aigner erklärte: „Die Gesetzesnovelle ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Umsetzung der Energiewende und dem Ausbau der erneuerbaren Energien“. Die Risikoverteilung sei zugunsten der Verbraucher verändert worden, Netzbetreiber würden stärker als ursprünglich vorgesehen in Haftung genommen. Verbraucherschützer kritisieren aber, dass die Risiken bei dem Offshore-Ausbau auf die Bürger abgewälzt werden.

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BDI warnt vor zu hohen Belastungen

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  • So viel zum Thema Halbwissen !!!
    Aber wo bezahlt man einem Bäcker einen Ofen im Vorraus , damit er uns irgenwann mal Brötchen verkaufen kann ??? Egal wie man das Kind jetzt nennt EEG Umlag - KWK Umlage - Umlage nach Paragraph 19 NEV - Offshore Haftung -Tatsache ist doch das man etwas bezahlt was es noch nicht gibt . Und die Manager bekommen wieder Millionen .
    Oder muß ich dann keinen Strom mehr bezahlen wenn alle Anlagen gebaut wurden ??? Bis zu

  • Frau Professor Höhler beschreibt in ihrem Buch "die Patin" ausführlich die Zusammenhänge in der (mafiösen) Energiewirtschaft.Dass die Umfragewerte für die CDU plötzlich
    um 2% ansteigen, für wie blöde halten uns die Meinungsforschungsinstute. Dahinter ist" das System M" zu
    erkennen. Wer den Auftrag gibt möchte auch gute Ergebnisse
    geliefert bekommen. Geschickt werden vor neuen Erhöhungen
    Verbraucher befragt, um uns zu suggerieren,dass das Alles
    belanglos ist. Viele reden übers Höhlers Buch, aber die
    Meisten haben es nicht gelesen wie wir vom System M in den
    Abgrund geführt werden. Übrigens ein tolles und spannendes
    Buch das man auch für die freie Wirtschaft umsetzen kann.
    Wie beseitige ich meinen Umfeld Mitarbeiter um Chef/ in zu werden.
    Träumt weiter von unserer Bundeskanzlerin, ihr werdet schon noch sehen wo ihr landet.( in der Go. .e)
    MfG
    Walter Schmid

  • Dann erklären Sie mir mal bitte warum die 2 Firmen sich in irgendeiner Art anstrengen sollten damit diese Umlage nicht von uns bezahlt wird. Wenn ich für nothing Geld bekomme freue ich mich doch auch.

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