Kabinettsvorschlag
Monika Harms soll Generalbundesanwältin werden

Das Kabinett hat die Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof, Monika Harms, als neue Generalbundesanwältin vorgeschlagen. Die Strafrechtsexpertin soll die Nachfolge von Chefankläger Kay Nehm antreten, der Ende Mai in den Ruhestand geht

HB BERLIN. Der Bundesrat muss der Ernennung noch zustimmen. Er wird sich mit der Nachfolge Nehms voraussichtlich am 19. Mai befassen, wie das Bundesjustizministerium mitteilte. Harms wäre die erste Frau auf diesem Posten.

Die 1946 in Berlin geborene Juristin ist CDU-Mitglied. Sie begann 1974 ihre berufliche Karriere als Staatsanwältin in Hamburg, wurde 1980 dann Richterin am Landgericht der Hansestadt und wechselte 1983 an das Finanzgericht Hamburg. Seit 1987 ist sie Richterin am Bundesgerichtshof, wo sie seit 1999 den Vorsitzende des Fünften Strafsenats innehat.

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