Kälber ersticken in Gebärmutter
Minister fordert Schlachtverbot für trächtige Kühe

Bis zu 20 Minuten kann der Todeskampf ungeborener Kälber dauern, wenn die trächtige Kuh geschlachtet wird. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) will das Schlachten trächtiger Kühe deshalb nun verbieten.
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MainzBundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) will das Schlachten von trächtigen Kühen verbieten. „Es ist absolut inakzeptabel, dass trächtige Rinder geschlachtet werden. Deswegen wollen und müssen wir etwas dagegen tun“, sagte Schmidt in einem Interview mit dem ARD-Magazin „Report Mainz“, das am Dienstagabend ausgestrahlt werden sollte.

Schmidt will die Praxis demnach auf europäischer Ebene regeln, aber auch national etwas dagegen unternehmen.

Nach Schätzungen der Bundestierärztekammer werden bis zu 180.000 trächtige Kühe pro Jahr geschlachtet. Der Minister reagiert nach Angaben des Magazins damit auf eine langanhaltende Kritik der Schlachthofveterinäre und der deutschen Fleischwirtschaft. Beide fordern ein Schlachtverbot für trächtige Kühe.

Die ungeborenen Kälber ersticken dem Bericht zufolge nach dem Tod der Kuh in der Gebärmutter. Das Sterben könne bis zu 20 Minuten dauern, sagte Kai Braunmiller, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft für Schlachthofwesen und Veterinärdirektor, dem Sender.

Nach derzeitigem Recht dürfen Kühe nur im letzten Stadium der Trächtigkeit – in der Phase der letzten zehn Prozent – nicht mehr transportiert werden. Laut „Report Mainz“ wird dies in der Praxis aber kaum kontrolliert. Schmidt wolle die Kontrollen deshalb ausweiten. Zudem solle das Transportverbot für das letzte Drittel der Trächtigkeit gelten.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Wer hat so etwas denn überhaupt mal zugelassen?
    Mit Landwirtschaft hat das alles nihts mehr zu tun.
    Es ist nur noch abartig

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