Kampf gegen Ebola
Von der Leyen sucht Freiwillige aus Bundeswehr

Im Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Afrika setzt Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zusätzlich zu der geplanten Luftbrücke mit dem Deutschen Roten Kreuz auf einen freiwilligen Einsatz der Bundeswehr-Soldaten.
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BerlinVerteidigungsministerin Ursula von der Leyen wirbt für den Kampf gegen die Ebola-Seuche in Westafrika um Freiwillige aus der Bundeswehr. Neben einer Luftbrücke mit dem Deutschen Roten Kreuz und dem Technischen Hilfswerk werde ein mobiles Krankenhaus mit etwa 300 Betten aufgebaut, sagte die CDU-Politikerin am Montag in der ARD. Wichtig sei, dass etwa Ärzte und Pfleger eine Ausbildung für den Einsatz erhielten und im Notfall nach Deutschland zurückgebracht und behandelt werden könnten. Eine entsprechende Umrüstung von Flugzeugen und Hubschraubern werde etwa vier Wochen dauern, sagte von der Leyen.

Diese Zeit werde auch benötigt, um das Personal vorzubereiten und das Krankenhaus aufzubauen. „Denn dies ist eine so extreme Situation, dass einerseits man vor Ort handeln können muss. Andererseits muss das Personal, das dort runtergeschickt wird, auch geschützt sein.“ Man brauche nicht nur eine medizinische Versorgung, sondern auch Hilfsgüter.

Von der Viruserkrankung sind neben Liberia auch Sierra Leone und Guinea besonders betroffen. Seit März sind mehr als 5000 Fälle registriert worden. Etwa die Hälfte der Infizierten starb. Inzwischen wollen immer mehr Länder die afrikanischen Staaten beim Kampf gegen Ebola unterstützen. So hatten die USA angekündigt, 3000 Soldaten in die Region zu entsenden. Das Thema soll in dieser Woche auch in der UN-Vollversammlung in New York zur Sprache kommen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Kampf gegen Ebola: Von der Leyen sucht Freiwillige aus Bundeswehr"

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  • Das beantwortet in keiner Weise meine frage.sogar in deiner Antwort steht nichts davon das die usa das virus erfunden haben und das es aus afrika stammt

  • @STEER, Deutschland ist nicht der Retter der Welt, sondern das Sozialamt der Welt! Sorry, Sozialagentur. Alle Ämter werden ja in Agenturen oder Center umbenannt.
    Arbeitsagentur, Jobcenter, Finanzagentur, Bürgercenter etc......

  • Hervorragend Frau Verteidigungsministerin,
    jetzt schicken wir erst mal "freiwillige" deutsche Soldaten in das Seuchengebiet und versprechen den Freiwilligen: Zitat" Wenn sie sich anstecken, werden sie sofort zur Weiterbehandlung nach Deutschland zurück geholt"
    Perfekter Lobbyismus, 100%ige Verteilung von Ebola in Deutschland und weltweit.
    Warum werden nicht eigens dafür Quarantänecenter in Afrika errichtet, mit entsprechendem deutschen Ärztepersonal??
    Ganz einfach, damit man das Virus möglichst schnell verbreiten kann.

    Glück auf kann ich da nur sagen..........

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