Kandidat erklärt parteiinternen Streit für beendet
Böhr tritt 2006 in Rheinland-Pfalz für CDU an

Die CDU Rheinland-Pfalz hat Christoph Böhr mit gut 79 Prozent zu ihrem Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2006 gewählt. 88 Delegierte stimmten gegen ihn, elf enthielten sich.

HB BERLIN. Der rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende Christoph Böhr ist Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl 2006. Er tritt dann gegen Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) an. Die Delegierten des CDU-Sonderparteitages in Bad Kreuznach wählten den 50-Jährigen am Freitagabend zu ihrem Spitzenkandidaten.

Böhr, der einziger Bewerber für das Amt war, erhielt 79,2 Prozent der gültigen Stimmen. Von 434 Delegierten gaben 335 Böhr ihr Ja, 88 stimmten gegen ihn. Es gab elf Enthaltungen. Böhr bezeichnete das Ergebnis als Signal zum Aufbruch für die Partei.

Vorausgegangen war ein wochenlanger parteiinterner Streit, an dessen Ende sich Böhr in einer Mitgliederbefragung zur Spitzenkandidatur gegen den CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Rauen durchsetzte. Böhr betonte, dass der Streit aus seiner Sicht beigelegt sei. «Ein zerstrittener Haufen sind wir nicht» sagte er unter dem Applaus der Delegierten. Die Union müsse alles tun, um zur alten Stärke zurück zu finden.

Böhrs bisheriger Kontrahent Rauen gestand seine Niederlage ein und warb dafür, dem gewählten Spitzenkandidaten zu einem guten Ergebnis zu verhelfen und für den politischen Wechsel zu kämpfen.

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