Kanzler-Duell-Moderator: Stoiber erwartet keine Vorbehalte Merkels

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Politiker wollen den Entertainer Stefan Raab

Stoiber erwartet keine Vorbehalte Merkels

Nach Becks Vorstellung soll der Entertainer eine TV-Runde der verschiedenen Spitzenkandidaten vor der Bundestagswahl moderieren. „Ich finde es eine gute Idee, gezielt auch junge Menschen für die Bundestagswahl anzusprechen. Das kann Stefan Raab auf jeden Fall“, sagte Becker Handelsblatt Online. „Persönlich glaube ich aber, dass eine Runde mit Merkel, Steinbrück, Brüderle und Trittin oder Göring-Eckhardt, moderiert von Stefan Raab deutlich spannender wäre.“ Raab habe bei der letzten Bundestagswahl bewiesen, „dass er Politik für jeden verständlich runterbrechen kann“, betonte der JuLi-Chef.

Auch der FDP-Bundestagsabgeordnete Serkan Tören findet Raab-Idee gut. „So weckt man das Interesse junger Menschen für die Politik“, schreibt er im Kurznachrichtendienst Twitter.

Beim CSU-Nachwuchs löst Stoibers Vorschlag regelrechte Begeisterung aus: „Geile Idee!!!“, schrieb die bayerische Vorsitzende der Jungen Union, Katrin Albsteiger, auf Facebook. Und selbst in der CSU-Spitze ist man beeindruckt. „Die besten Vorschläge kommen halt immer noch von unserem #Edmund! :-)“, schreibt die stellvertretende Generalsekretärin, Dorothee Bär, bei Twitter.

Und was sagt Merkel dazu? Offiziell hat sie sich noch nicht geäußert. Aber Stoiber ist voller Zuversicht, dass die Kanzlerin keine Vorbehalte gegen den „Schlag den Raab“-Star haben werde: Merkel habe „schon ganz andere Herausforderungen gemeistert“, sagte er. Auch sie habe ein Interesse daran, ein Publikum jenseits der klassischen Talkrunden von ARD und ZDF zu erreichen.

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Dietmar Neuerer
Dietmar Neuerer
Handelsblatt / Reporter Politik
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