Kanzler hält sich vor Job-Gipfel bedeckt
Schröder setzt auf Überraschung

Das SPD-Präsidium sah am Montag erst einmal Grund zur Rückschau. Auf den Tag genau erst zwei Jahre sei es jetzt her, dass Bundeskanzler Gerhard Schröder seine berühmte Agenda-2010-Rede vor dem Bundestag präsentiert habe, erinnerte Klaus Uwe Benneter hinterher.

HB BERLIN. „Wir haben dafür jetzt noch fünf Jahre Zeit“, teilte der SPD-Generalsekretär ungeachtet der miserablen Umfragedaten für die eigene Partei fast trotzig mit.

Der Kanzler indes hielt sich bei der Runde im Willy-Brandt-Haus aber nach wie vor bedeckt. Was er am Donnerstagmorgen in seiner Agenda-II-Rede im Bundestag verkünden und danach um 16.00 Uhr zur besten Kaffeezeit mit CDU-Chefin Angela Merkel und dem CSU- Vorsitzenden Edmund Stoiber im Kanzleramt bereden will, darüber erfuhren die SPD-Spitzen nur wenig Konkretes. Schröder blieb bewusst im Ungefähren.

Dass und wie es mit den noch ausstehenden Agenda-Reformen weiter gehen soll, will er dem Plenum mitteilen. Offensiv will er auch daran gehen, aus seiner Sicht zu erklären, wie die Zahl von 5,2 Millionen Arbeitslosen zu Stande gekommen ist, die bei Rot-Grün tief ins Kontor schlägt. Und dass man über niedrigere Unternehmensteuern durchaus gesprächsbereit sei, dies aber nicht übers Knie brechen könne, lautet Schröders weitere taktische Marschroute.

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