Kanzler schrieb in der russischen Zeitung „Komsomolskaja Prawda“.
Schröder bittet um Vergebung

60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa hat Bundeskanzler Gerhard Schröder die Bevölkerung der ehemaligen Sowjetunion um Vergebung gebeten.

HB BERLIN. Mit 27 Millionen Toten habe kein anderes Land den Sieg über Hitler-Deutschland so teuer bezahlen müssen wie die damalige Sowjetunion, schrieb er in der russischen Zeitung „Komsomolskaja Prawda“. „Auch heute bitten wir um Vergebung für das, was dem russischen Volk und den anderen Völkern von Deutschen in deutschem Namen zugefügt wurde.“

Nach Abschluss der Gedenkfeiern zum 60. Jahrestag des Kriegsendes in Berlin ist Bundeskanzler Gerhard Schröder am Sonntag nach Moskau geflogen. Auf Einladung von Präsident Wladimir Putin will er zusammen mit seiner Frau an diesem Montag an den offiziellen Feiern in der russischen Hauptstadt teilnehmen.

Begleitet wird der Kanzler von sieben ehemaligen deutschen Kriegsteilnehmern. Gemeinsam mit russischen Veteranen und Jugendlichen aus beiden Ländern werden sie mit Putin und Schröder zusammenkommen. Zu der deutschen Delegation gehört auch der Widerstandskämpfer gegen die NS-Diktatur, Ewald von Kleist. Der Kanzler will weiter Soldatengräber in Ljublino im Südosten Moskaus besuchen. Auf dem Friedhof sind 486 Wehrmachtsangehörige bestattet.

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