Kanzler schweigt zur Staatskrise in Ukraine und zu Jukos
Schröder lobt Zusammenarbeit mit Russland

In einem Interview mit einer russischen Zeitung hat Bundeskanzler Schröder die gute Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland betont. Am Montag wird der russische Präsident in Hamburg erwartet.

HB BERLIN. Vor dem Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Deutschland hat Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern gelobt.

Beispiele für eine gelungene Zusammenarbeit seien der gemeinsame Kampf gegen den internationalen Terrorismus und die übereinstimmende Haltung in internationalen und europäischen Fragen, sagte Schröder der russischen Regierungszeitung «Rossijskaja Gaseta».

Keine Erwähnung fanden in dem Zeitungsinterview die unterschiedlichen Ansichten des Westens und Russlands zur Staatskrise in der Ukraine. Auch die international kritisierte Zerschlagung des russischen Ölkonzerns Jukos und seine Zwangsversteigerung wurde nicht angesprochen.

Bei den deutsch-russischen Konsultationen am Montag in Hamburg soll unter anderem ein verstärkter Jugendaustausches zwischen beiden Ländern auf der Tagesordnung stehen. Außerdem streben Russland und Deutschland eine stärkere Kooperation im Bildungswesen und in der Forschung an.

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