Kassen und Krankenhäuser
Einigung über weitere Fallpauschalen

HB BERLIN. Die Krankenkassen und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) haben sich auf weitere Fallpauschalen zur Abrechnung von Behandlungen in Kliniken geeinigt. Im kommenden Jahr seien mit 954 Fallpauschalen 76 mehr abrechenbar als 2005, teilten die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen, der Verband der privaten Krankenversicherung und die DKG am Dienstag in Berlin mit. Mit den Fallpauschalen werden Behandlungen nicht mehr nach Liegedauer des Patienten, sondern nach leistungsorientierten Durchschnittswerten abgerechnet, was die Ausgaben mindern soll.

Die Vereinbarungen zu so genannten teilstationären Leistungen blieben mit lediglich zwei Fallpauschalen für Dialyse „deutlich hinter den Erwartungen“, sagte DKG-Vizepräsident Rudolf Kösters. Wulf-Dietrich Leber, Leiter des Geschäftsbereichs Gesundheit des AOK- Bundesverbandes, betonte, für die wachsende Zahl ambulanter Leistungen der Krankenhäuser passe das Pauschalen-System nicht. „Hier fehlen bisher Regelungen.“ In der kommenden Legislaturperiode müsse unter anderem dafür gesorgt werden, dass mehr ambulante Versorgung in Kliniken nicht zu einer Ausgabensteigerung im Gesundheitssystem insgesamt führe.

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