Kaum Unterschied zu Unternehmen
Kienbaum-Studie zum Frauenanteil in Regierung erschienen

Das Beratungsunternehmen Kienbaum hat in einer Studie den Frauenanteil bei den Führungspositionen in Ministerien und Bundesbehörden untersucht. Das Ergebnis: Nicht berauschend, aber verbessert seit der letzten Studie.
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BerlinBeim Frauenanteil in Führungspositionen stehen einige Ministerien und Bundesbehörden genauso schlecht da wie die deutschen Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Beratungsunternehmen Kienbaum am Dienstag veröffentlicht hat. Allerdings stieg der Frauenanteil in den Etagen der Macht der Studie zufolge seit 2012 immerhin von 29 Prozent auf nunmehr 32 Prozent.

Am höchsten ist der Anteil weiblicher Führungskräfte derzeit im Familienministerium, das von SPD-Ministerin Manuela Schwesig geführt wird. Dort arbeiten 53 Prozent Frauen in den oberen Etagen. Auf dem zweiten Platz landete mit 47 Prozent weiblichen Führungskräften das von Gerd Müller (CSU) geleitete Entwicklungsministerium.

Im Bundeskanzleramt fanden die Berater einen 30-prozentigen Frauenanteil auf allen Führungsebenen. Das entspricht dem Anteil, den der Gesetzentwurf von Schwesig und Justizminister Heiko Maas (SPD) als Frauenquote für die Aufsichtsräte der größten deutschen Unternehmen vorsieht. Am niedrigsten ist der Frauenanteil unter den Führungskräften im Verteidigungsministerium (14 Prozent).

Allerdings gibt es in dem Haus, das mit Ursula von der Leyen (CDU) erstmalig eine Frau an der Spitze hat, jetzt knapp zwölf Prozent mehr Frauen als 2012. Insgesamt stellte Kienbaum fest: Leitet eine Frau ein Ressort, steigt der Anteil weiblicher Führungskräfte.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Kaum Unterschied zu Unternehmen: Kienbaum-Studie zum Frauenanteil in Regierung erschienen"

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  • Geschlecht ist vollkommen unwichtig! Warum wird nirgends Qualität verlangt? Warum ist Qualität in Deutschland verboten, ungestraft auch noch???

  • Ministerinnen wie Frau von der Leyen und im stärkeren Maße die Antii-Familienminisrerin Schwesig sind leider ein guter Grund über eine verplichtende 100%-Männerquote für Ministerposten nachzusinnen.

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