Kein Ergebnis in der ersten Runde Tarifverhandlungen für Tourismusbranche vertagt

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Die Touristikunternehmen wie Tui und Thomas Cook wollen mit einem neuen Flächentarifvertrag Einschnitte im finanziellen Bereich und flexiblere Wochenarbeitszeiten durchsetzen. Ziel sind wesentlich flexiblere Arbeitszeiten, in dem die bisherige Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden nur noch im Durchschnitt eines Jahres gelten soll. Außerdem sollen Urlaubs- und Weihnachtsgeld bei Bedarf von den Betrieben reduziert oder auch ganz gestrichen werden können. Nach Ansicht von Verdi bedeutet dies im Einzelfall bis zu 30 % Einkommensverlust.

Die Tarife und Arbeitszeiten für das Flugpersonal sind nicht Bestandteil der vom DRV geführten Verhandlungen. Für Piloten, Kabinen- und Bodenpersonal wird stattdessen derzeit auf Ebene der einzelnen Unternehmen bei Tui, Thomas Cook oder auch LTU gesondert verhandelt. Auch dort geht es um Kostensenkungen und höhere Produktivität.

Bei der Tui-Flugtochter Hapag-Lloyd-Flug hat die Pilotenvereinigung Cockpit (VC) vor zwei Wochen die Urabstimmung über einen Streik der knapp 500 Piloten eingeleitet. Gleichzeitig soll nach Gewerkschaftsangaben ab Mitte dieser Woche nach einer Verhandlungslösung gesucht werden. Die Urabstimmung läuft noch bis zum 28. Mai.

Ein VC-Sprecher erklärte am Montag, Ziel sei weiterhin eine Einigung mit Tui, allerdings müsse es dann in den Gesprächen jetzt auch etwas konkreter werden. Bei Cockpit hatte es in den vergangenen Monaten auch intern erhebliche Diskussionen darüber gegeben, inwieweit die Piloten angesichts der internationalen Billigflugkonkurrenz zu Kompromissen bereit sein müssten.

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