Kein Krisengipfel mit CDU-Chefin geplant
Stoiber schweigt zu Angriffen auf Merkel

Seine Bemerkungen über das Duo Merkel und Westerwelle will Edmund Stoiber nicht dementieren. Stattdessen machte er erneut deutlich, dass er auch 2006 außerhalb Bayerns eine führende Rolle spielen will.

HB BERLIN. CSU-Chef Edmund Stoiber hat es am Wochenende bewusst vermieden, Berichte über angebliche persönliche Angriffe seinerseits auf Angela Merkel und Guido Westerwelle zu dementieren. In einem Interview mit dem ZDF sagte er, er kommentiere so etwas nicht: «Sie kennen doch meine Devise, dass ich grundsätzlich keine Berichte über interne Diskussionen in der Partei kommentiere.» Einen Bericht der «Bild»-Zeitung, Stoiber plane einen Krisengipfel mit Merkel, dementierte er dagegen. So etwas sei «nicht vorgesehen».

Stoiber ließ offen, ob er 2006 noch einmal als Kanzlerkandidat antreten will. «Ich möchte an diesem Deutschland mitarbeiten als CSU-Vorsitzender. In welcher Funktion, das ist zweitrangig», sagte er.

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