Kein neuer Termin vereinbart
Tarifparteien in Textilindustrie bleiben stur

Die Verhandlungspartner sind auch nach ihrem dritten Treffen ohne greifbares Ergebnis auseinander gegangen. Die IG Metall stellt angesichts der festgefahrenen Positionen den Sinn weiterer Gespräche in Frage.

HB KÖLN. Nach der dritten Tarifverhandlungsrunde in der Textilindustrie ohne Annäherung ist ein neuer Termin für Gespräche innerhalb der Friedenspflicht offen. „Unter der Vorbedingung der generellen Tariföffnung auf betrieblicher Ebene macht ein Weiterverhandeln keinen Sinn“, sagte IG-Metall-Verhandlungsführer Peter Donath am Montag nach der Unterbrechung der Gespräche in Köln. Die Friedenspflicht für die Textil- und Bekleidungsindustrie mit rund 150 000 Beschäftigten in Westdeutschland läuft Ende September aus.

Die Arbeitgerseite will eine Lockerung der Arbeitszeiten auf betrieblicher Ebene. In dieser Frage sei kein Durchbruch erzielt worden, sagte Arbeitgeber-Verhandlungsführer Wolfgang Brinkmann. Zudem sei es nicht zu einer Annäherung bei der von Gewerkschaftsseite geforderten Regelung für eine Altersteilzeit sowie bei der Übernahme von Auszubildenden gekommen. Die Gewerkschaften fordern zudem eine Erhöhung der Einkommen um 3,5 % sowie eine Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten in Lohn- und Gehaltsfragen.

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