Kein Pfand für Wein
Kabinett bringt Dosenpfand-Ausweitung auf den Weg

Die Bundesregierung hat am Mittwoch eine Ausweitung der Pfandpflicht für Getränke in Einwegverpackungen auf den Weg gebracht.

HB BERLIN. Das Kabinett habe die Veröffentlichung der Mehrwegquoten für Säfte und kohlensäurefreie Erfrischungsgetränke wie Eistee am Mittwoch gebilligt, teilte das Bundesumweltministerium mit. Damit würde nach geltendem Recht ab März 2005 automatisch die Pfandpflicht auch für diese Getränke greifen, weil die vorgeschriebenen Mehrwegquoten unterschritten wurden. Darunter fallen erstmals auch Säfte in umweltfreundlichen Kartonverpackungen. Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) setzt jedoch darauf, dass Getränkekartons durch eine Neufassung der Verpackungsverordnung von der Pfandpflicht befreit werden. Offen ist, ob der Bundesrat bereits am Freitag eine entsprechende Entscheidung trifft.

Für Wein werde es noch keine Pfandpflicht geben, hieß es in den Kreisen. Bisher gilt die Pfandpflicht in Höhe von 25 und 50 Cent bereits für Bier, Wasser und kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke wie Limonaden.

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