Kein Verfahren gegen NPD-Chef
Begriff «Bomben-Holocaust» ist nicht strafbar

Gegen den NPD-Vorsitzenden Voigt wird kein Verfahren eingeleitet. Dieser hatte die Bombardierung Dresdens im Jahr 1945 als «Bomben-Holocaust» bezeichnet.

HB BERLIN. Die Verwendung des Begriffs «Bomben-Holocaust» als Bezeichnung für die alliierte Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg ist nicht strafbar.

Die Staatsanwaltschaft in Hamburg leitet kein förmliches Verfahren gegen den Vorsitzenden der rechtsextremen, Udo Voigt, ein, sagte Staatsanwaltschafts-Sprecher Rüdiger Bagger am Samstag auf Anfrage. Er bestätigte einen Bericht des «Tagesspiegels».

Bagger sagte der dpa, es sei der strafrechtliche Aspekt geprüft worden, nicht der moralische.

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