Keine Bestandsgarantie für die Gebb
Union stellt Bundeswehr-Privatisierer in Frage

Politiker von CDU und CSU stellen die Existenz der Privatisierungsgesellschaft der Bundeswehr in Frage.

BERLIN. Sollte die Union an die Regierung kommen, müsse sich die Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb (Gebb) darauf einstellen, „dass sie mit einer sehr kritischen Prüfung und nach jetzigem Stand der Dinge mit einer höchst extremen Gefährdung ihrer weiteren Existenz zu rechnen hat“, sagte CSU-Verteidigungsfachmann Christian Schmidt dem Handelsblatt. „Ein signifikanter Wirtschaftlichkeitsvorteil für den Wehretat ist nicht erkennbar.“ Es gebe keine „Bestandsgarantie“ für die Gebb.

Ähnlich äußerte sich auch CDU-Verteidigungspolitiker Thomas Kossendey: „Wir werden mit Sicherheit die Rechtsform überprüfen und sehen, wie die Gebb in der Vergangenheit gearbeitet hat“, sagte er dem Handelsblatt. Die Gebb hatte in ihrem aktuellen Jahresbericht nicht ausgewiesen, wie stark ihre Arbeit den Wehretat entlastet, sondern nur Zahlen bis 2003 genannt. Laut Verteidigungsministerium wird die Leistungsbilanz 2004 „derzeit erarbeitet“. Die Arbeit der Gebb habe sich bewährt. Man sehe keine Notwendigkeit, die Gesellschaft umzustrukturieren oder aufzulösen, hieß es auf Anfrage. Es zeichne sich ab, dass sich die positive Entwicklung fortsetze.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%