"Keine exorbitanten Steigerungen mehr": DGB will Vorstandsgehälter begrenzen

"Keine exorbitanten Steigerungen mehr"
DGB will Vorstandsgehälter begrenzen

Die gewerkschaftlichen Aufsichtsräte der Dax-Unternehmen wollen zukünftig dafür eintreten, dass die jährlichen Bezüge der Vorstandsmitglieder einschließlich geldwerter Nebenleistungen auf zwei Millionen Euro begrenzt werden.

FRANKFURT. Dies sei "die kritische Grenze in der Vermittlung", sagte das für Mitbestimmungsfragen zuständige Mitglied im DGB-Vorstand, Dietmar Hexel, dem Handelsblatt (Donnerstagsausgabe).

Zukünftig sollten unabhängige Unternehmensberater den Wert der Gesamtbezüge ermitteln, um Vergleichbarkeit herzustellen. Die Obergrenze von zwei Millionen Euro ergebe sich aus dem Vergleich mit den Manager-Gehältern in mittelständischen Unternehmen, die bei 350 000 Euro lägen. "Exorbitanten Steigerungen" bei der Vorstandsvergütung würden gewerkschaftliche Aufsichtsräte zukünftig "nicht mehr zustimmen", sagte Hexel.

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