Keine Fusion mit BDA
BDI künftig mit Doppelspitze

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) wird künftig von zwei gleichberechtigten Hauptgeschäftsführer vertreten. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

HB FRANKFURT. Klaus Bräunig und Carsten Kreklau treten danach vom 1. Januar an die Nachfolge von Ludolf von Wartenberg antreten, dessen Vertrag ausläuft. Auf diese Personalentscheidung wolle sich das BDI-Präsidium an diesem Sonntag in Berlin verständigen, berichtet die „FAS“.

Unterdessen hätten die Vizepräsidenten des BDI Verbandschef Jürgen Thumann zurückgepfiffen: Eine Fusion mit der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) werde es auf absehbare Zeit nicht geben. „Wir brauchen Zeit“, zitiert die „FAS“ aus Kreisen des BDI. Ursprünglich sollte eine kürzlich vereinbarte Kooperation rasch in eine Verschmelzung der beiden Verbände münden. Dagegen habe vor allem der Mittelstand im BDI opponiert.

Der Vertrag von Thumann soll am Montag um zwei Jahre verlängert werden, nachdem wichtige Vizepräsidenten dem BDI-Präsidenten den Rücken gestärkt haben, berichtet die Zeitung. Thumann war im Sommer mit seiner bisher wichtigsten Personalentscheidung gescheitert. Der von ihm ausgewählte designierte BDI-Hauptgeschäftsführer, der CDU- Spitzenpolitiker Norbert Röttgen, hatte seine Kandidatur zurückgezogen.

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