Keine Hinweise auf Täter
Gift-Attentat in Berliner Uni-Klinikum

Im Berliner Universitätsklinikum Charite ist ein Mordanschlag auf einen Arzt verübt worden. Der Vorfall ereignete sich bereits im März. Seitdem gibt es weder Hinweise auf den Täter noch auf das Motiv.

HB BERLIN. Ein Arzt ist in der Berliner Charite nur knapp einem Mordanschlag entgangen. Wie das Münchner Nachrichtenmagazin «Focus» am Sonntag berichtete, überlebte der 36-Jährige Kardiologe ein Gift-Attentat, das bereits am 5. März verübt worden sei. Das Magazin zitiert einen Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft. Danach sei monatelang «im Kreis der Forschungseinrichtung» ermittelt worden, ohne jedoch Hinweise zum Täter und zum Motiv zu bekommen.

Laut dem «Focus»-Bericht wurde eine Mineralwasserflasche des Mediziners in einem Labor im Biomedizinischen Forschungszentrum des Campus Virchow-Klinikum manipuliert. Demnach hat der Täter eine hochgiftige Laborsubstanz in die Flasche gefüllt. Das Opfer habe Stunden später zu Hause einen Kreislaufkollaps erlitten.

Die Kollegen des 36-Jährigen kämpften tagelang um dessen Leben, berichtete der «Focus». Erst drei Tage später habe das schwer nachweisbare Gift in der Flasche analysiert werden können.

Die Klinikleitung hatte das Verbrechen nach Angaben des Magazins auch innerbetrieblich geheim gehalten, um Mitarbeiter und Öffentlichkeit nicht zu beunruhigen.

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