Keine Steuer für die ZweitwohnungDiese Grünen haben nicht gezahlt

Erst kam heraus, dass Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter keine Steuern auf seine Zweitwohnung zahlt. Nach hitzigen Debatten machen die Grünen nun weitere Fälle transparent. Andere Parteien zeigen sich nicht so offen.

  • 13

    13 Kommentare zu "Keine Steuer für die Zweitwohnung: Diese Grünen haben nicht gezahlt"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Übrigens war Münchens SPD-OB Ude der Erste, der den Unfug durchsetzte und einführte, dass Kommunen Steuern für Zweitwohnsitze erheben.
      München war Pionier auf diesem Gebiet, dort werden übrigens nicht humane 5% wie in Berlin, sondern satte 10% der Miete als Steuer erhoben, und das bei Mieten, die doppelt so hoch sind im Vergleich zu Berlin und anderen Städten.
      Zweitwohnungssteuer ist übrigens keineswegs allgemein üblich. Z.B. muss in Frankfurt/M keine solche völlig unsinnige Steuer bezahlt werden. Der vernünftige Frankfurter Magistrat hat erkannt, dass die Verwaltung der Zweitwohnungssteuer teurer wäre, als der Ertrag aus derselben.
      Allerdings schert das die meisten Gemeinden und Städte überhaupt nicht, denn es ist ja letztlich der Bürger, der beides zahlt, sowohl die Zweitwohnungssteuer als auch die steuereintreibenden pensionsberechtigten Kommunalbeamten.

      Fazit: Unsere Politiker erlassen unsinnige Gesetze, an die sich dann jeder Normalbürger halten muss, während sie selbst aber glauben, über dem Gesetz zu stehen.

      Nur noch am Rande: Meines Wissens muss jemand mit Erstwohnsitz im Ausland in Deutschland keine Zweitwohnungssteuer bezahlen. Ein klarer Fall für den EuGH wegen Diskriminierung der deutschen Bürger.
      Ob sich unsere Gutmenschen-Politiker wohl für die Diskriminierung deutscher Bürger interessieren?

    • Man sollte sich weniger über den "Verweigerer", als über diese Steuer an sich echauffieren.
      Die Zweitwohnungssteuer ist von Haus aus eine ungerechtfertigte Frechheit.
      Recherchieren Sie mal, wer sich die "ausgedacht" hat, um den Mittelstandsbürger weiter abzukassieren!!!
      Die Neider einer hart sparenden und auf vieles verzichtenden Familie, die ein kleines Ferienappartment im Allgäu besitzt, freuen sich natürlich, wenn diese noch kräftig dafür zahlen muss. Wenigstens so lange, bis sie es sich nicht mehr leisten kann.
      Bis vor Kurzem musste diese Steuer sogar von auswärts untergebrachten studierenden Kindern, die noch bei den Eltern gemeldet waren, weil sie am Wochenende zu Hause seine wollten, bezahlt werden.
      Anstatt sich zu freuen, dass jemand, wer auch immer, Steuer nachzahlen muss, sollten wir uns lieber Gedanken machen, warum wir welche Steuern bezahlen "müssen." Jetzt ist ja auch noch angedacht, dass für selbstgeerntetes Sonnenlicht bezahlt werden soll. Bestimmt regen sich die Kommentatoren irgendwann mal darüber auf, wenn jemand nicht für die eingeatmete Luft bezahlt hat.

    • Münchens Ude hat als erster den Paragraphendschungel analysiert und entdeckt, dass Kommunen Steuern für Zweitwohnsitze erheben dürfen.
      München war Pionier auf diesem Gebiet, dort werden übrigens nicht humane 5% wie in Berlin, sondern satte 10% der Miete als Steuer erhoben.
      Zweitwohnungssteuer ist übrigens keineswegs allgemein üblich. Z.B. muss in Frankfurt/M keine solche völlig unsinnige Steuer bezahlt werden. Der vernünftige Frankfurter Magistrat hat erkannt, dass die Verwaltung der Zweitwohnungssteuer teurer ist, als der Ertrag aus derselben.
      Allerdings schert das die meisten Gemeinden und Städte überhaupt nicht, denn es ist ja letztlich der Bürger, der sowohl die Zweitwohnungssteuer, als auch die steuereintreibenden pensionsberechtigten Kommunalbeaten bezahlen muss.

      Fazit: Unsere Politiker erlassen Gesetze, an die sich jeder halten muss, während sie selbst aber glauben, über dem Gesetz zu stehen.

    • Besser hätte ich es nicht auf den Punkt bringen können...

    • Wäre es doch einfach nur Steuerhinterziehung.

      Anton „Toni“ Hofreiter zog 2005 nach Berlin, ohne dort seinen Zweitwohnsitz anzumelden. Nachdem ihn nun die BILD damit konfrontierte, meldete er sich beim Amt und holte diese Anmeldung nach. Er beglich auch die angelaufenen Steuern in Höhe von 2475 Euro. 2475 Euro! Anders formuliert: Er hat in vielen Jahren Steuern in Höhe eines gut gefüllten Sparschweins hinterzogen. Entweder ist er der dümmste Steuerbetrüger der Welt oder, wofür alles spricht, er hat es tatsächlich nicht gewusst, dass man einen Zweitwohnsitz anmelden muss.

      Wer sich jetzt mit aller Schadenfreude auf den Steuersünder Hofreiter stürzt, übersieht das wirklich Bedenkliche an diesem Fall. Dass deutsche Spitzenpolitiker einerseits realitätsfern genug sein können, um schon an der Anmeldung eines Zweitwohnsitzes zu scheitern, aber andererseits ohne die geringsten Selbstzweifel der Meinung sind, gigantische Projekte wie die Energiewende organisieren zu können. Da geht es um Summen im Billionen-Bereich, Hofreiter ist aber schon an 2475 Euro und der Organisation seines Alltags gescheitert. Trotzdem wird ihn das nicht zum Nachdenken bringen, das ist das Unheimliche an solchen Politikern.

    • Wo bleiben denn die Rücktritte.
      Solche Leute haben im Bundestag nichts zu suchen !
      Steuerhinterzieher im Bundestag !
      Bundesrepublik sollte einfach in Bananenrepublik
      umbenannt werden.
      Dann stimmt Anspruch mit Wirklichkeit endlich überein.

    • in München werden sie regelmäßig angeschreiben, wenn sie dort einen Zweitwohnsitz angemeldet haben. Wenn sie sich dann nicht aus driftigen Gründen befreien lassen, gibts richtig Ärger. Ich vermute in Berlin ist es genauso. Auch diese Art der Umgehung seitens der Politiker sit Steuerhinterziehung und ja nageblich kein Kavaliersdelikt. Mit Diätenerhöhungen ist man schnell dabei mit allem anderen, na ja.

    • Ich gebrauche manchmal in Gesprächen den Satz: Neben Indonesien ist Deutschland das wahrscheinlich korrupteste Land weltweit. Wenn ich dann Artikel wie die über diese "Politiker" lese, könnte ich mir vorstellen, daß es wirklich so ist. Wenn Menschen, die ohnehin schon alle möglichen Vorteile auf Steuerzahlerkosten ohne Gewissensbisse kassieren, dann auch noch, ich denke wissentlich, den Staat (die Bürger) für den sie arbeiten betrügen, sollte man sie dafür zur Rechenschaft ziehen. Ich denke nicht, daß man diese Herrschaften mit dem wohl völlig fehlenden Unrechtsbewußtsein so einfach davon kommen lassen sollte. Ich fordere die zuständigen Behörden auf, sich dieser Angelegenheit anzunehmen, ohne Ansehen der Person. Jeder normale Steuerzahler käme bei einer ähnlichen "Vergesslichkeit" wohl kaum ungeschoren davon.

    • das ist sehr abgeschmackt, aber passt andererseits zum Weltbild @ Politikern!
      Aber, viele andere zahlen fuer nicht bewohnbare, nicht vermietbare und nicht genutzte (geerbte) Haeuser oder Kotten auch ungerechtfertigt diese trickreich eingefaedelte Zwangsabbaben, weil die Staedt und Gemeinden sich absichtlich, dummer- und arroganter, sowie selbstgerechter Weise verschuldet haben und diese Zwangsabgaben gnadenlos eintreiben!

      Wichtig waere zu klaeren, dass selbstgenutzte - steuerlich wohl-lukrativ absetztbare Eigentumswohnungen auch der Zweitwohnungssteuer unterliegen!
      Da kaemem noch manche ehrenwerten Haeuslebesitzer massiv ans zahlen !!!!

    • Wasser predigen und Wein saufen

    Alle Kommentare lesen
    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%