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Kernkraftwerke: Tausende protestieren gegen RWE

An mehreren Orten haben Menschen gegen die Atomkraft demonstriert. Tausende machten ihrem Unmut Luft – in Bremen, Gorleben, aber auch in Essen. Den RWE-Konzern haben die Kernkraft-Gegner derzeit besonders im Visier.

In Gorleben protestierten Atomkraftgegner gegen die Pläne für ein Endlager. Quelle: dapd
In Gorleben protestierten Atomkraftgegner gegen die Pläne für ein Endlager. Quelle: dapd

Bremen/Gorleben/EssenIn Bremen protestierten 7 000 Menschen friedlich gegen den Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke, wie die Polizei mitteilte. Im Wendland marschierten nach Polizeiangaben mehrere hundert Atomkraftgegner zu den Atomanlagen in Gorleben und machten damit auch die Zwischen- und Endlagerung von radioaktivem Müll zum Thema. Die Veranstalter, die Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, sprach von knapp 2 000 Teilnehmern. Auch viele Landwirte beteiligten sich mit ihren Traktoren am Protestzug.

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BI-Sprecher Wolfgang Ehmke sagte, nicht nur das Risiko der Atomkraftwerke müsse wegen Japan neu bewertet werden, sondern auch die Risikobewertung der Endlagerung. „Das ist ein großes Anliegen in der Region“, betonte er. Der Appell richte sich nicht nur an die Regierung, sondern auch an die Opposition. Es sei unverantwortlich, an einem Standort festzuhalten, von dem man wisse, dass er nicht für die Endlagerung geeignet sei.

In Essen protestierten am Samstag rund 3 000 Menschen für einen Ausstieg aus der Atomenergie. Die Demonstranten zogen vor die Zentrale des RWE-Konzerns. Der Energieversorger RWE hatte am Freitag beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel Klage gegen die vorläufige Abschaltung der Reaktoren Biblis A und B eingereicht.

  • 10.04.2011, 10:19 UhrEnergieelite

    Das grüne Jobwunder ist nur ein Märchen
    Die Grünen zwischen Utopie und Wirklichkeit
    Das grüne Jobwunder ist nur ein Märchen
    Politiker verkaufen erneuerbare Energien als ''Jobmotor''. Dabei dürften Subventionen für Ökostrom mehr Arbeitsplätze vernichten als schaffen.
    Der designierte Ministerpräsident Baden-Württembergs, Winfried Kretschmann (Grüne), hat immer auch die Wirtschaft und Arbeitsplätze seiner Heimat im Blick – selbst wenn es um so heikle Themen wie Atomkraft geht. „Was muss man da jetzt die alten Monopolisten stärken?'', fragte Kretschmann, nachdem sein Amtsvorgänger Stefan Mappus (CDU) für das Land Anteile am AKW-Betreiber EnBW gekauft hatte. „Die dynamischen Sektoren liegen ganz woanders'', kritisierte Kretschmann: „In dem Feld der erneuerbaren Energien liegen 300.000 Arbeitsplätze.''
    Mit seinem Glauben an das große Arbeitsmarktpotenzial der erneuerbaren Energien steht Kretschmann nicht allein. In dem an Landtagswahlen nicht armen Jahr 2011 vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendein Politiker das Lied vom „grünen Jobwunder'' anstimmt, das sich einstellen werde, wenn die Ökobranchen nur weiter genügend Fördergelder bekommen. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) etwa wird nicht müde, die erneuerbaren Energien zu einem „Jobmotor für Deutschland'' zu erklären.
    Klimaschutz und Versorgungssicherheit haben als Rechtfertigung für üppige Ökostrom-Subventionen ausgedient: Im Wahljahr 2011 mit seinen sieben Landtagswahlen kommen Politiker beim Bürger mit dem Arbeitsplatz-Argument offenbar besser an. Nur: Ist am grünen Jobwunder überhaupt etwas dran? ..........................

    http://www.welt.de/wirtschaft/article13049402/Das-gruene-Jobwunder-ist-nur-ein-Maerchen.html


    http://archiv.raid-rush.ws/t-777621.html

  • 03.04.2011, 08:27 UhrEnergieelite

    In dem "Aufmacher" dieser Zeitung lesen sie das sie in Weimar bis zu 250 € Sparen können .
    In der Tabelle ist Weimar aber beinahe die Teuerste Stadt mit über 1100 € !
    Ich habe eine Wohnung mit Garten und habe im vergangenen Jahr weniger als 500 € gezahlt !!!
    Heute wollen sie alle Ökostrom weil sie die Kosten nicht ansatzweise abschätzen können .
    Morgen kaufen sie gelben Strom weil er billig ist , egal woher er kommt !

  • 03.04.2011, 08:16 UhrEnergieelite

    Jetzt müssen Kraftwerke eingesetzt werden, die Strom teurer erzeugen als Atomkraftwerke.“

    Gibt es überhaupt genug Ökostrom?
    ........................

    http://www.bild.de/geld/sparen/oeko-strom/so-viel-kostet-strom-ohne-atom-17225556.bild.html

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