"Klares politisches Signal"
Union und FDP sehen Signal für Machtwechsel

Die Wahl von Horst Köhler zum Bundespräsidenten haben die Vorsitzenden von CDU, CSU und FDP, Angela Merkel, Edmund Stoiber und Guido Westerwelle als Signal für einen bevorstehenden politischen Richtungswechsel in Deutschland bezeichnet.

HB BERLIN. Merkel sagte nach der Bundesversammlung am Sonntag in Berlin, die Wahl zeige, dass Union und FDP eine eigene Mehrheit zum Gestalten hätte. Stoiber betonte, die Wahl sei ein „hervorragendes Signal, auch in anderen Bereichen eine Mehrheit zu erreichen“.

Westerwelle sprach ebenfalls von einem „klaren politischen Signal“. Es gebe Mehrheiten jenseits von Rot-Grün. Dass er hier mit den beiden Chefs der Unionsparteien zusammenstehe, zeige, dass die Zusammenarbeit zwischen CDU und CSU und Liberalen funktioniere.

Im Hinblick auf die Antrittsrede von Köhler sagte Merkel, sie unterstütze insbesondere seinen Ansatz, die Gesellschaft menschlich zu gestalten und Deutschland zu einem „Land der Ideen“ zu machen. Auf die Frage nach der knappen Mehrheit zeigte sich Merkel mit einem Ergebnis im ersten Wahlgang zufrieden. Sie verwies auch auf die schwierige Ausgangssituation bei der Kandidatenfindung.

Stoiber erwartet, dass Köhler ein „politischer Präsident“ werde, der auch auf die Probleme des Landes hinweise. Der FDP-Chef wiederum unterstrich, dass Köhler in seiner Rede „die Kraft der Freiheit“ sehr stark herausgestellt habe. Somit könnten sich die Freidemokraten hinter ihm gerne versammeln.

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