Kleiner Parteitag entscheidet über weitere Marschrichtung
Morddrohung gegen SSW-Politikerin

Die SSW-Spitzenkandidatin Anke Spoorendonk hat ernstzunehmende Morddrohungen erhalten. Inzwischen ermittelt das Landeskriminalamt in Schleswig-Holstein.

HB FLENSBURG/KIEL. Die Politikerin habe am Freitag einen Brief erhalten, in dem sie massiv bedroht wurde, sagte ein LKA-Sprecher. Sinngemäß hieß es darin, Spoorendonk sei ihres Lebens nicht mehr sicher, wenn der SSW eine rot-grüne Minderheitsregierung toleriere. Es seien Maßnahmen zum Schutz der SSW-Politikerin ergriffen worden, hieß es beim LKA. Weitere Einzelheiten nannte der Sprecher nicht.

Ein kleiner Parteitag des Südschleswigschen Wählerverbandes hat am Freitag in Flensburg mit den Beratungen über das weitere Vorgehen bei der Regierungsbildung in Kiel begonnen. Der SSW wird voraussichtlich eine Grundsatzentscheidung über die mögliche Tolerierung einer Minderheitsregierung treffen. Sondierungsgespräche hatte die Partei der dänischen und friesischen Minderheit mit der SPD und mit der CDU geführt.

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