Koalitionsgespräche
Koalition lässt "Diesel-Stinker" blechen

Die große Koalition will rot-grüne Zusagen an die Autofahrer über die Steuerförderung rußarmer Diesel-Autos doch noch einlösen. Jedoch in abgeschwächter Form.

HB BERLIN. Davon profitieren sollen nur noch die Besitzer nachgerüsteter Gebrauchtwagen, fordern die Unions-SPD-Arbeitsgruppen Umwelt und Verkehr in ihren getrennten „Koalitionspapieren“, die am Donnerstag vorlagen.

Neue Fahrzeuge, die mit der neuesten Technik zur Verminderung der gesundheitsschädlichen Rußpartikel ausgestattet werden, fallen damit nicht mehr unter die versprochene Förderung. Im Gegenteil sollen von 2008 an Halter neuer Diesel-Pkw ohne Filter eine höhere Kfz-Steuer zahlen müssen. Dieser Malus soll zum Kauf umweltfreundlicher Autos anregen.

Die Ergebnisse der beiden Arbeitsgruppen müssen noch in der Koalitions-Schlussrunde Ende kommender Woche abgesegnet werden. Das Förderkonzept für Dieselautos wurde vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) als unzureichend kritisiert. Auch der ADAC forderte, Neuwagen in die steuerliche Förderung mit 600 Euro einzubeziehen. Bei Nachrüstungen müssten 300 Euro Erleichterung gewährt werden.

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