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Köln und Meckenheim: Abwehrzentrum gegen Rechtsextremismus eröffnet

In Köln und Meckenheim hat das neue Abwehrzentrum gegen Rechtsextremismus eröffnet. Die Innenminister hatten sich vergangene Woche auf die Gründung der Einrichtung geeinigt.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich erhofft sich Hinweise auf ein mögliches NPD-Verbot. Quelle: dpa
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich erhofft sich Hinweise auf ein mögliches NPD-Verbot. Quelle: dpa

Berlin/Köln/Meckenheim/MünchenDie Sicherheitsbehörden haben eine erste Konsequenz aus den Ermittlungspannen bei der Mordserie der rechtsextremen Mordserie NSU gezogen. Am Freitag nahm das Gemeinsame Abwehrzentrum gegen Rechtsextremismus (GAR) in Köln und Meckenheim seine Arbeit auf. Damit werde auf die „organisatorischen Defiziten, die erkennbar geworden sind“ reagiert, sagte Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) in Berlin. Die neue Einrichtung werde den Rechtsextremismus dauerhaft bekämpfen.

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Das Abwehrzentrum soll vor allem den Informationsaustausch zwischen den polizeilichen und nachrichtendienstlichen Stellen aus Bund und Ländern verbessern. Beteiligen werden sich unter anderem das Bundesamt für Verfassungsschutz, das Bundeskriminalamt und verschiedene Länderbehörden. Insgesamt sollen 130 bis 140 Mitarbeiter für das Abwehrzentrum arbeiten.

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Schwerpunkte der Arbeit sollen etwa tägliche Lagebesprechungen, Fallanalysen, Strukturanalyse, Beurteilung von Gefährdungen und der Austausch über operative Schritte sein, wie der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Jörg Ziercke, sagte. Zentral sei dabei die „Koordination von Analyse und operative Maßnahmen“ Ein wesentlicher Punkt sei zudem die Aufklärung im Internet, sagte der Präsident des Verfassungsschutzes, Heinz Fromm. Denn die rechtsextreme Szene organisiere sich zunehmend im Netz. Um dem zu begegnen sei bereits zum 1. Dezember eine neue Stelle in Berlin geschaffen worden: die „Koordinierte Internetauswertung Rechtsextremismus“.

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Die Innenminister aus Bund und Ländern hatten sich auf ihrer Herbsttagung in Wiesbaden in der vergangenen Woche auf die Gründung der des neuen Abwehrzentrums geeinigt. Vorbild ist das bereits bestehende Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) zur Bekämpfung islamistischer Bedrohungen.

  • 17.12.2011, 17:23 Uhrlynlyn

    Abwehrzentrum! Gute Institution die viel Arbeit erhalten wird. Insbesondere wenn man die mit Migranten überfüllten Gefängnisse bzw. Kriminalitätsstatistiken betrachtet und der weitere Zustrom krimineller Asylbewerber und Migranten nach D ungebremst anhält, sind Abwehrzentren in der Tat schnellstens norwendig.

  • 16.12.2011, 13:28 UhrAnonymer Benutzer: harald.morun

    Nun haben wir ein Abwehrzentrum gegen Rechts. Immerhin. Auch wenn es eine Formalie bleibt um zumindest Alibihaft nach aussen zu zeigen" wir tun was"
    Und in der Realität? Da gibt es as von der CDU gefördertes Studienzentrum Weikersheim. Filbinger hat es eingerichtet, Oettinger hat es wieter gefördert und viele Namhafte sogenannte christdemokraten unterstützen die Weitergabe braunen Gedankengutes an die Nachfolgenden Generationen.

    Eine Farce- Ein schlechter Witz. Aber die C Parteien haben zumindest nach aussen gezeigt _ WIr tun was!

  • 16.12.2011, 13:26 Uhrmargrit117888

    Und wann wird ein Zentrum eröffnet gegen Linksextremismus und deuschfeindlichem Extremismus der türk.Zuwanderer?

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