Kommentar
Die Grünen werden zwischen SPD und Piraten zerrieben

Nach dem Debakel der Berlin-Wahl stehen die vormals so euphorisierten Grünen im Abseits. Die Machtübernahme in Stuttgart galt noch als Fanal der Öko-Partei. Nun haben SPD und Piraten sie entzaubert.
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BerlinNiemand hatte gezweifelt, dass die Grünen im Bundestag ihre Chefs mit großer Mehrheit im Amt bestätigen würden. Und tatsächlich erhielt Renate Künast 79 und Jürgen Trittin 91 Prozent - exakt gleich viel wie 2009. Doch die Harmonie bei der gestrigen Wahl überdeckt nur notdürftig das Stimmungstief, in dem die Grünen stecken.

Nach dem Abrutschen in den Umfragen und dem dritten Platz bei der Berlin-Wahl muss sich die so selbstbewusste Partei neu orientieren. „Wir stehen wieder dort, wo wir vor Fukushima standen“, seufzt eine führende Abgeordnete.

Damit nicht genug: Nach langem gemeinsamem Marsch mit der SPD ist das Verhältnis zum Wunschkoalitionspartner im Bund nun empfindlich gestört. „Kein Grüner wird das der SPD vergessen“, drohte Künast erbost, nachdem Klaus Wowereit in Berlin die Koalitionsverhandlung platzen ließ. Der Hamburger SPD-Alleinregent Olaf Scholz gab kühl zurück: „Es gibt kein rot-grünes Lager“.

Noch im Sommer galten die Grünen als moralischer Sieger im Streit um die Atomkraft. Wenige Monate später stehen sie nur noch als verbohrte Verhinderer von Infrastrukturprojekten da.

Dabei sollte 2011 das grüne Traumjahr werden. 31 Jahre nach Gründung der Anti-Parteien-Partei erreichten sie Umfragewerte von bis zu 30 Prozent.

Als im März Winfried Kretschmann - mit kräftigem Rückenwind aus dem japanischen Unglücksreaktor Fukushima - die Wahl in Baden-Württemberg gewann, schien dem Aufstieg zur modernen Volkspartei nichts mehr im Weg zu stehen. Als Nächstes wollten die Grünen Berlin erobern: Renate Künast sollte Regierende Bürgermeisterin werden - „eine für alle“. So groß die Euphorie im Sommer war, so bescheiden fällt nun die Bilanz aus.

In Berlin schafften es die Grünen nicht einmal, mit Wowereit eine Koalition zu schmieden - sie scheiterte zumindest vordergründig am Streit um den Weiterbau der Stadtautobahn A100. Auch wenn der wahre Grund für Wowereit womöglich die knappe rot-grüne Mehrheit von nur einer Stimme war - die A100 dient nun der SPD als willkommenes Argument, die Grünen als „Infrastrukturfeinde“ zu brandmarken.

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Eingeklemmt zwischen Piraten, Linkspartei und der SPD

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  • Na Spitze!
    Aber geht das physikalisch?
    Kann man Scheiße zwischen Scheiße zerreiben?
    Schön wärs, bräuchte ich doch die Energiesparschlampen nich mehr jeden Tag im Fernseh sehen.

  • Nicht frappierend, überhaupt nicht.
    Die grünlackierte Mamba wäre der erste dieser nurmehr pseudodemokratischen Berliner Machterhaltungsvereine,der aus unverholen republikfeindlichem Gedankengut a la
    "Deutsche Interessen unerwünscht!" / "Allahu Akbar!" / "Heil Dir,EU-Schekel!" und "Werdet schwul!"
    einen legitimen Vertretungsanspruch würde ableiten können.

  • Energie wird nicht teurer . Wir brauchen keine Energieimporte , Solar,Wind und Wasser reicht um uns alle mit ausreichend Strom zu versorgen .
    Arbeitsmarkt und Sozialpolitik fällt ihnen ebenso auf die Füße , oder hat auch nur einer in Deutschland sein "Fahrgeld" zwischen Wohnort und Arbeitsort zurückgegeben ?
    Für H4 hatten die Grünen schon immer eine andere Verwendung .
    Der Joint für alle , Steuerpolitik,Wirtschaftspolitik,Chaotische Finanzvorstellungen .... und .... und ... und

    Wenn die Grünen in der Versenkung verschwinden, wird es kein großer Verlust für Deutschland sein , eher ein Befreiungsschlag !

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