Kommunale Ärzte
Tarifgespräche ergebnislos abgebrochen

Die Tarifverhandlungen für die 70 000 Ärzte an kommunalen Klinken sind am Freitag in Köln ohne Einigung beendet worden.

HB BERLIN. Der Marburger Bund hat am Freitag die Tarifverhandlungen für die 70 000 Ärzte an kommunalen Kliniken abgebrochen und will seine Forderungen nun mit einem Streik durchsetzen.

„Die Verhandlungskommission des Marburger Bundes wird der großen Tarifkommission eine Urabstimmung über einen Streik vorschlagen“, sagte der Sprecher der Ärztegewerkschaft, Athanasios Drougias, unmittelbar nach dem Abbruch der Verhandlungen.

Sollte die Tarifkommission die Urabstimmung genehmigen und dann die Mitglieder der Gewerkschaft sich für Streiks aussprechen, würde der Arbeitskampf der Ärzte auch auf kommunale Kliniken ausgedehnt. Seit Monaten streiken bereits die Ärzte an Unikliniken und an Krankenhäusern in Trägerschaft der Länder.

Die Tarifverhandlungen für die Ärzte in rund 700 kommunalen Kliniken hatten im März mit dem Ziel begonnen, bis zur kommenden Woche einen Abschluss zu erzielen. Der Marburger Bund hatte eine Erhöhung unter Berücksichtigung aller Bezüge der Ärzte von 30 Prozent gefordert.

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