Kompromiss erzielt
Meyer und RWE spenden an SOS-Kinderdörfer

Der ehemalige CDU-Generalsekretär Meyer spendet nun doch an die SOS-Kinderdörfer - indirekt: Er gibt seine Abfindung an RWE zurück, und der Konzern legt noch was drauf.

HB BERLIN. Die SOS-Kinderdörfer können in nächster Zeit mit der versprochenen Spende des früheren CDU-Generalsekretärs Laurenz Meyer rechnen: Wie die «Leipziger Volkszeitung» berichtet, fanden Meyer und der RWE-Konzern einen Kompromiss. Danach zahlt Meyer seine Abfindung in Höhe von rund 80.000 Euro an RWE zurück, und der Konzern überweist selbst einen Betrag an die gemeinnützige Organisation.

In der «Bild» kündigte RWE an, insgesamt sogar 100.000 Euro spenden zu wollen. «RWE Energy hat sich dazu entschlossen, um mögliche Nachteile für die Kinder der SOS-Familie zu verhindern», wird Unternehmenssprecher Peter Dietlmaier zitiert.

Meyer hatte die Spende am 20. Dezember angekündigt, nachdem er wegen Zahlungen des RWE-Konzerns an ihn in die Kritik geraten war. Trotz der Ankündigung, das erhaltene Geld für einen wohltätigen Zweck zu spenden, hatte er kurz darauf von seinem Amt als CDU-Generalsekretär zurücktreten müssen. Die SOS-Kinderdörfer hatten vor wenigen Tagen bestätigt, das versprochene Geld bisher nicht erhalten zu haben.

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