Konflikt angedroht
DGB-Chef fordert erneut Ausbildungsabgabe

Der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Michael Sommer, hat den Kampf um eine Ausbildungsabgabe am Dienstag verschärft.

HB DÜSSELDORF. "Entweder die Regierung handelt und zwingt die Unternehmen über eine Abgabe, dass endlich auch Ausbildung finanziert wird, oder wir gehen in den Konflikt", sagte Sommer im ARD-"Morgenmagazin". Mit der Abgabe sollen Unternehmen belegt werden, die keine Lehrstellen anbieten.

Er verwies darauf, dass in diesem Jahr rund 50 000 junge Menschen keinen Ausbildungsplatz fänden und 600 000 Menschen unter 25 Jahren noch nie gearbeitet hätten. Die größte Ungerechtigkeit für die junge Generation sei, "dass Hunderttausende noch nie gearbeitet haben", sagte Sommer weiter. Viele Eltern, Kinder und Schüler wüssten, dass die Politik so nicht weitergehen könne. Darum müsse man die Arbeitgeber "stellen". Es gehe nicht an, dass Jugendliche weiterhin in "Warteschleifen" geschickt würden und dann im späteren Leben auf dem Arbeitsmarkt keine Chance mehr hätten.

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