Konjunktur
„Die deutsche Wirtschaft ist auf einem soliden Wachstumspfad“

Trotz Sorge um China – Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hält an der Wachstumsprognose für Deutschland fest. Auch das Kieler Institut für Weltwirtschaft blickt positiv in die Zukunft.

BerlinBundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sieht ungeachtet der Sorgen um China keinen Grund für eine Senkung der Wachstumsprognosen. Das Bruttoinlandsprodukt könne sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr um jeweils 1,8 Prozent wachsen, sagte der SPD-Vorsitzende am Donnerstag in der Haushaltsdebatte des Bundestages. Beide Prognosen seien „realistisch“. „Die deutsche Wirtschaft ist auf einem soliden Wachstumspfad“ sagte der Minister. Das zahle sich für die Menschen aus. Die Beschäftigung werden auf den Rekordwert von 42 Millionen steigen.

Angesichts der robusten Konjunktur und einer soliden Haushaltspolitik der Regierung könnten auch milliardenschwere Sonderausgaben für Flüchtlinge gestemmt werden. „Das zahlt sich jetzt aus“ sagte Gabriel. „Wir hätten heute sonst nicht die Kraft, ein so großes Paket für die Flüchtlingshilfe auf den Weg zu bringen - ohne, dass es zu Leistungskürzungen für die Bürgerinnen und Bürger und Steuererhöhungen kommt.“

Auch das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) bleibt trotz der Turbulenzen auf den Weltmärkten zuversichtlich für die weitere Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Die Kieler Forscher halten an ihrer Prognose von 1,8 Prozent Wachstum in diesem und 2,1 Prozent im nächsten Jahr fest, wie das IfW am Donnerstag in Kiel mitteilte. Im Jahr 2017, für das es bislang noch keine Vorhersage gab, erwartet das IfW nochmals ein stärkeres Wachstum von 2,3 Prozent. Deutschland befinde sich auf dem Weg in die Hochkonjunktur. Sowohl die Exporte wie auch der private Konsum dürften nach Einschätzung des Instituts kräftig wachsen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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