"Konsensgespräche gescheiter"
Rogowski fordert Ende der Flächentarife

Die Politik ist vom Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Michael Rogowski, aufgefordert worden, die Flächentarifverträge zu Gunsten betrieblicher Bündnisse für Arbeit weit zu öffenen. Die Monopolstellung der Flächentarife müsse verschwinden, forderte Rogowski in der Januarausgabe des ostdeutschen Unternehmermagazins „Wirtschaft & Markt“.

HB BERLIN. Da die Konsensgespräche zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften gescheitert seien, müsse der Gesetzgeber tätig werden.

Die Forderung dürfte derzeit wenig Realisierungschancen haben, weil sie von Gewerkschaften und Regierung strikt abgelehnt wird. Die Union hatte sie in den Vermittlungsgesprächen zum Reformpaket nicht durchsetzen können und sich mit der Regierung geeinigt, die Tarifautonomie unangetastet zu lassen.

Wegen der größeren Flexibilität sind nach Auffassung des BDI-Chefs für Investoren die neuen Länder bereits attraktiver als Westdeutschland. Im Osten sei der Arbeitsmarkt weitaus flexibler, der Lohn niedriger, und es werde länger gearbeitet, sagte er.

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