Konsequenzen aus der Wahl Seehofer weist Rücktrittsforderung zurück

Von historisch schlechten Ergebnissen bei der Bundestagswahl hört man dieser Tage viel. Aber keines ist so dramatisch, wie das der CSU. Personelle Konsequenzen werden gefordert – und vom Betreffenden zurückgewiesen.
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Kritisiert den Parteivorsitzenden lyrisch: Peter Gauweiler fordert Seehofers Rücktritt. Quelle: dpa
Kein Rücktritt in Bayern

Kritisiert den Parteivorsitzenden lyrisch: Peter Gauweiler fordert Seehofers Rücktritt.

(Foto: dpa)

MünchenCSU-Chef Horst Seehofer hat die Rücktrittsforderung des früheren Parteivizes Peter Gauweiler als belanglos zurückgewiesen. „Wissen Sie, ... wir kennen den Peter Gauweiler. Sein Handeln erschließt sich von selbst. Es bedarf keines Kommentars“, sagte Seehofer am Freitag am Rande einer BMW-Veranstaltung in München.

Gauweiler hatte zuvor die CSU aufgefordert, noch vor dem Eintritt in Koalitionsverhandlungen die Führungsfrage zu klären. Koalitionsverhandlungen seien nicht dazu da, das Ende eines Parteichefs hinauszuschieben. „Horst, es ist Zeit“, sagte Gauweiler der „Süddeutschen Zeitung“ unter Verweis auf ein Rilke-Gedicht. CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer warf Gauweiler daraufhin vor, eine „vorsätzliche Schwächung seiner Partei“ zu betreiben.

Die CSU war bei der Bundestagswahl auf 38,8 Prozent abgestürzt, mehr als zehn Prozentpunkte weniger als 2013. Über mögliche personelle Konsequenzen soll nach bisheriger Planung erst auf dem Parteitag im November entschieden werden.

  • dpa
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